Drei besonders eindrucksvolle GBI-Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurden am 23.9. im Landtag ausgezeichnet.

Das Thema der diesjährigen Ausschreibung lautete „Grenzen in der Geschichte“. Den Schülerinnen und Schülern gelang es, dieses Leitmotiv kreativ aufzugreifen und in einen Bezug zur Gegenwart zu setzen.
Einen Landessieg errangen Moritz Breite, Francis Havel, Jasmin Wanke und Alexander Weiß (Jahrgang 12) mit ihrem Film über das Leben von Russlanddeutschen. Am Beispiel der Familie von Jasmin Wanke zeigten sie anschaulich, wie Erfahrungen von Flucht, Neuanfang und (Des-)Integration ganze Generationen prägten. Für ihre Arbeit erhielten sie ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.
Den zweiten Landessieg gewann Mathilda Cummins (Jahrgang 12). Ihr  Beitrag beleuchtete das Leben des Osnabrücker Malers Felix Nussbaum und machte eindrucksvoll sichtbar, wie innere und äußere Grenzen das Schaffen des Künstlers bestimmten. Auch Mathilda erhielt für ihre Leistung ein Preisgeld von 500 Euro.
Mit einem Förderpreis wurden zudem Simon Wesselmann und Tim Lehmkuhl (Jahrgang 8) ausgezeichnet. In ihrem Film zeichneten auch sie die Grenzen im Leben von Felix Nussbaum nach, dessen Leben durch Verfolgung und Exil geprägt war. Ihr Beitrag wurde mit 200 Euro prämiert.
Die Auszeichnungen wurden in einem feierlichen Rahmen im niedersächsischen Landtag in Hannover überreicht von Dr. Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung, sowie Hanna Naber, Präsidentin des Niedersächsischen Landtags. 
Wir sind stolz auf die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Arbeiten wichtige historische Schicksale sichtbar gemacht haben.