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Kippa, Synagoge, koscher?! All das sind Begriffe, die die Kinder der Klasse 5d im Religionsunterricht der Klasse 5 kennenlernen.

Aber für einen echten interreligiösen Dialog braucht es mehr als Wissen. Daher machte sich die Klasse am 07.05.2024 auf den Weg und besuchte die Synagoge in Osnabrück. Hier folgt ein Bericht der Klasse:
Im Eingang der Synagoge entdeckten wir sofort eine Steintafel mit einem jüdischen Gebet auf hebräisch. Die freundliche Führerin Lea Mor begrüßte uns und überreichte jedem der Jungen eine Kippa, die er im Gebetsraum tragen sollte. Als jeder von uns im Betsaal einen Platz gefunden hatte, erzählte sie uns etwas über die Zeit des Nationalsozialismus und dass die alte Synagoge in der Nacht vom 9.11.1938 in Brand gesetzt wurde. Daraufhin sei später die neue Synagoge errichtet worden. 
Wir erkundeten den Toraschrein und die darin befindlichen wertvollen Torarollen. Über dem Toraschrein entdeckten wir ein Licht, das die andauernde Anwesenheit Gottes symbolisieren soll. Frau Mor zeigte uns, dass man die empfindliche Tora aus Pergament nur mit dem Jad (Zeigestab) berühren darf. Alle durften dies einmal testen. 
Im jüdischen Gottesdienst werden viele schöne Gebete gesungen. Lea Mor hat uns gefragt, ob sie den Kantor bitten soll, uns ein solches vorzutragen. Wir waren begeistert. Das Lied war zwar ganz anders, als wir es gewohnt sind, aber es war sehr, sehr schön. 
Zwischendurch konnten wir auch Fragen stellen. Der Ausflug hat sich gelohnt und war eine tolle Erfahrung. Wir danken der jüdischen Gemeinde und ganz besonders Frau Mor.

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