Dienstag, 21 April 2020 11:42

Informationen zur Notenermittlung, Bewertung und Versetzung Jahrgänge 5-10

Das Kultusministerium hat Regelungen zur Notenermittlung, zur Bewertung und Versetzung erlassen. Sie gelten zunächst für das Schuljahr 2019/20. Mit Bezug auf diesen Erlass gelten am GBI folgende Regelungen:
1. Notenermittlung und Bewertung
Die besonderen Umstände in diesem Schuljahr müssen bei allen Entscheidungen bedacht werden, die für den weiteren Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung sein können. Für jeden Schüler bzw. jede Schülerin ist eine Note bzw. Dokumentation des Leistungsstandes zum 15.04.2020 erfolgt.

1.1 Andauernde Schulschließung
Im Falle von andauernden Schulschließungen zum Ende des Schuljahres gelten die bereits dokumentierten Noten für die Zeugniserstellung. Das umfasst auch die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens. Auf Wunsch einer Schülerin bzw. eines Schülers erkennbar selbstständig erbrachte Leistungen werden benotet und fließen in die Zeugnisnote ein.

1.2 Eingeschränkter Schulbetrieb
Im Falle von eingeschränktem Schulbetrieb können Ergebnisse des Lernens zu Hause Grundlage von Leistungsüberprüfungen in der Schule sein. Auf schriftliche Lernkontrollen in Form von Klassenarbeiten wird bis zum Ende des Schuljahres verzichtet. Auf Wunsch einer Schülerin bzw. eines Schülers erkennbar selbstständig erbrachte Leistungen werden benotet und fließen in die Zeugnisnote ein. Die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens nach Wiederbeginn der Schule wird nur dann für die Beurteilung am Ende des Schuljahres berücksichtigt, wenn dies zu einer Verbesserung führt.

1.3 Epochal im zweiten Schulhalbjahr zu erteilende Fächer
Leistungen in Fächern, die ausschließlich im zweiten Schulhalbjahr epochal zu erteilen sind, werden bewertet. Die erteilte Note erscheint auch auf dem Zeugnis. Sie ist nur dann bei Versetzungsentscheidungen zu berücksichtigen, wenn sie zum Ausgleich schwacher Leistungen in anderen Fächern beitragen kann.

2. Versetzung – Ausgleichsmöglichkeiten

2.1 Verbindliche Anwendung der Ausgleichsregelung
Die vorgeschriebenen Ausgleichsregelungen sind unabhängig von der Einschätzung zu Möglichkeiten der Mitarbeit im nächsten Schuljahr ausnahmslos für alle Schülerinnen und Schüler anzuwenden.
Hat ein Schüler bzw. eine Schülerin Unterricht versäumt und können Leistungen daher in einem oder mehreren Fächern nicht beurteilt werden, so ist der Schüler bzw. die Schülern durch Beschluss der Klassenkonferenz zu versetzen, da in diesem Schuljahr aufgrund der Schulschließungen alle Schülerinnen und Schüler aus von ihr oder ihm nicht zu vertretenden Gründen Unterricht versäumt haben.

2.2 Ausgleichsmöglichkeiten durch eine Nachprüfung
In der derzeitigen Situation haben alle Schülerinnen und Schüler, die im 5.-9. Schuljahrgang wegen mangelhafter Leistungen in zwei Fächern nicht versetzt werden, generell einen Anspruch auf eine Nachprüfung. Die Auswahl des Faches wird den Erziehungsberechtigten überlassen. Die geltenden Bestimmungen zur Durchführung und zum Ergebnis der Nachprüfung bleiben davon unberührt.