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Schüler des Gymnasiums Bad Iburg unter den bundesweit ausgezeichneten Beiträgen im Wettbewerb „Umbruchszeiten“.

Die Schüler Moritz Breite und Alexander Weiß aus unserem 12. Jahrgang gehören mit ihrem Seminarfachprojekt zu den bundesweit ausgezeichneten Teilnehmenden des  Jugendwettbewerbs „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“. Aus insgesamt 307 eingereichten Beiträgen wurde ihre Arbeit für die bundesweite Preisverleihung am 15. Juni 2026 in Berlin ausgewählt. Bei der Veranstaltung im Bundesministerium der Finanzen werden die Preisträgergruppen erstmals erfahren, welche Platzierung sie erreicht haben. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 45.000 Euro vergeben.
Das ausgezeichnete Projekt trägt den Titel „Vom geteilten Deutschland ins gemeinsame Boot – eine Ost-West-Begegnung im Rudersport“. Die Schüler untersuchten darin die Frage, wie sich Begegnungen zwischen Sportlerinnen aus Ost- und Westdeutschland nach der deutschen Wiedervereinigung entwickelten – trotz zuvor stark voneinander getrennter und politisch geprägter Sportsysteme.
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Ruderinnen Stefani Werremeier (Westdeutschland) und Micaela Grapentin (Ostdeutschland). Beide begannen ihre sportlichen Karrieren vor 1990 in der BRD bzw. DDR und ruderten nach der Wiedervereinigung gemeinsam in einem gesamtdeutschen Team. 1994 gewannen sie im Achter die Weltmeisterschaft in Indianapolis. Während in der DDR sportliche Kontakte in den Westen zuvor stark eingeschränkt waren, entwickelte sich zwischen den beiden Sportlerinnen nach der Wiedervereinigung eine langjährige Freundschaft, die bis heute besteht.
Für ihre Recherche nutzten Moritz und Alexander verschiedene Quellen und Methoden. Neben Fachliteratur aus der Schul- und Universitätsbibliothek Osnabrück führten sie Interviews mit den beiden Ruderinnen sowie mit dem Sporthistoriker Prof. Dr. Lorenz Peiffer. Ergänzend besuchten sie das Haus der Geschichte in Bonn und werteten weitere historische Materialien aus. Unterstützung erhielten sie von ihrem Seminarfachlehrer Jan Müller.
Der Wettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgerichtet. Die aktuelle Runde stand unter dem Motto „Neue Begegnungen“ und beleuchtet Begegnungen zwischen Ost und West sowie gesellschaftliche Veränderungen seit der deutschen Einheit.
Wir drücken Moritz und Alex die Daumen für die Preisverleihung in Berlin!
Weitere Informationen: www.umbruchszeiten.de