Großzügigkeit und Verantwortungsbewusstsein zeigten die GBI-Schülerinnen, die beim Leo Trepp Schülerpreis ausgezeichnet wurden.
Den Großteil ihres Preisgeldes, das sie im vergangenen Jahr bei dem renommierten Wettbewerb gewonnen hatten, nutzten sie, um ihren Mitschülerinnen und Mitschülern der kompletten Jahrgänge 11 und 13 eine gemeinsame, eindrückliche Filmerfahrung zu ermöglichen.
Im Cinema Arthouse sahen die Jahrgänge auf Wunsch der Siegergruppen den Film „Der Junge im gestreiften Pyjama“, der sich aus der Perspektive zweier Kinder mit dem Holocaust auseinandersetzt. Der Kinobesuch stellte einen wichtigen Beitrag zur historisch-politischen Bildung dar und bot zugleich Raum für Empathie und Nachdenken. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von Carolin Schneider, Manuel Heuken, Jan Müller und Robert Quast.
Möglich wurde dieser besondere Tag durch den bewussten Entschluss der Preisträgerinnen, das Preisgeld von insgesamt 1.800 Euro, mit dem sie für ihre herausragenden Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet worden waren, ihren Jahrgängen zugutekommen zu lassen.
Ausgezeichnet wurden beim Leo Trepp Schülerpreis gleich zwei Beiträge des Gymnasiums Bad Iburg, die jeweils einen geteilten dritten Preis erhielten. Beide Projekte wurden von Jan Müller, das Musical außerdem von Patrick Hehmann, betreut:
ein Podcast-Projekt zum jüdischen Leben in Deutschland und zur Darstellung jüdischer Identität im Film, erarbeitet von
Lara Eickmeyer, Marie Jochmann, Gül Özdemir, Hannah Porcher und Chiara Spiering (damaliger Jahrgang 12),
mit Schwerpunkt auf dem Kurzfilm Masel Tov Cocktail von Arkadij Khaet,
sowie das selbst geschriebene Musical „Ani yehudi“ („Ich bin jüdisch“) von
Sarah Elfenkämper, Jenna Lammers, Eva Lohrengel, Zoe Rosengarten, Lika Scheider, Alea Spiering und Sally Windoffer (damalige Jahrgänge 10 und 11),
das sich mit jüdischer Identität, Freundschaft, Erinnerungskultur und Diskriminierung auseinandersetzt.
Beide Beiträge überzeugten durch Kreativität, Tiefgang und gesellschaftliche Relevanz. Dass die Schülerinnen ihr Preisgeld nun genutzt haben, um möglichst viele Mitschülerinnen und Mitschüler an historischer Bildung und Erinnerung teilhaben zu lassen, verleiht ihrem Erfolg eine zusätzliche, besondere Bedeutung.
Die Schulgemeinschaft dankt den beteiligten Schülerinnen herzlich für dieses engagierte Zeichen gelebter Verantwortung und gratuliert nochmals zu ihrem großen Erfolg beim Leo Trepp Schülerpreis.

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