Donnerstag, 18 Februar 2021 15:53

Auf in fremde Welten!

Im Projekt „Pen and Paper Rollenspiel“ haben Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs derzeit die Gelegenheit, auf besondere Weise Abenteuer zu erleben und zum Beispiel als axtschwingender Zwerg, bezaubernde Hexe oder abergläubische Seefahrerin eine Fantasiewelt zu erkunden. Alles, was sie dazu brauchen, ist ein Blatt Papier, auf dem ihr Held beschrieben ist, sowie eine Handvoll Würfel.

Denn das, was man sonst üblicherweise aus Computerspielen oder Fernsehfilmen kennt, durchleben die Teilnehmenden in ihrer Vorstellungskraft.

Pen und Paper Rollenspiel ist eine Mischung aus Improvisationstheater und Gesellschaftsspiel. Die Welt und alles, was in ihr passiert, wird von einem Erzähler beschrieben. Die Spielerinnen und Spieler agieren als ihre Rolle selbst in dieser Welt, indem auch sie beschreiben, was sie tun, denken und sagen. Anders als in herkömmlichen Spielen ist hier der Fantasie keine Grenze gesetzt – wie sich das Abenteuer gestaltet, was die Spielfiguren erleben und wer ihnen begegnet, wird gemeinsam erzählt und entdeckt. Knifflige Rätsel, spannende Konflikte und herausfordernde Verhandlungen werden gelöst, in dem die Schülerinnen und Schüler mit Würfeln die Fähigkeiten ihrer Helden einsetzen, vor allem aber sind sie selbst es, die entscheiden, wie ihr Held agiert.

Derartige Abenteuer – die in Corona-Zeiten problemlos am eigenen Rechner über Videokonferenzen stattfinden können – lassen alle Teilnehmenden den Alltag vergessen und bieten viel Raum zum gemeinsamen Lachen und Rätseln. Ebenso fördert ein derartiges Format zahlreiche Fähigkeiten, wie das darstellende Einnehmen von Rollen, das Agieren im Team oder das kreative Problemlösen. Aber all das scheint nebensächlich zu sein, wenn Zwerge aus einer Mine voller Fallen befreit oder ein seit Jahrzenten schlafendes Dorf wieder zum Leben erweckt wird.

Weitere Informationen gibt es bei Annika Haardiek.