Donnerstag, 28 Januar 2021 12:27

Alexander Pitzer brilliert bei internationaler Chemie-Olympiade

Herr Dr. Schnebel, Frau Schneider und Herr Bartig freuen sich mit Alexander.

Herr Dr. Schnebel, Frau Schneider und Herr Bartig freuen sich mit Alexander.

Als Alexander Pitzer die Auswahlklausur der 2. Runde der internationalen Chemie-Olympiade im Dezember letzten Jahres abgab, hatte er kein gutes Gefühl: "Einige Aufgaben waren echt schwer und die Zeit war viel zu knapp." Doch heute hat er es schriftlich: Seine Leistungen waren ausgezeichnet, er schnitt landesweit sogar als einer der Besten ab. Herzlichen Glückwunsch!

Die Internationale Chemie-Olympiade ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen, der seit 1968 in jährlichem Turnus stattfindet. Die Endrunde wird jedes Jahr in einem anderen Land durchgeführt, in diesem Jahr in Osaka, Japan. Um sich dafür zu qualifizieren, muss man sich zunächst in vier nationalen Runden durchsetzen. Dabei soll das Auswahlverfahren über das Auseinandersetzen mit Wissen rund um die Chemie Begeisterung für und Interesse an Chemie wecken. An der ersten Runde nehmen jedes Jahr bundesweit mehr als 1500 Schülerinnen und Schüler teil, indem sie zu Hause die aktuellen Aufgaben bearbeiten und ihre Lösungen fristgerecht einsenden.

In der zweiten Runde sind es dann noch etwa 1000. Am 4. Dezember 2020 schrieb Alexander die Klausur bei uns am GBI. "Die Aufgaben waren nicht mit dem Schulstoff zu vergleichen", urteilt Alexander. "Ich habe zur Vorbereitung echt lange zu Hause gebüffelt und mir viel Fachwissen zur organischen und anorganischen Chemie angelesen. Aber bei einigen Aufgaben musste ich echt passen. Zum Teil war es einfach zu schwierig, zum Teil war mir klar, wenn ich das jetzt alles aufschreibe, komme ich mit der Zeit nicht hin." "Die Klausuren sind nicht so konzipiert, wie wir es in der Schule machen," erläutert Dr. Schnebel, Alexanders Chemie-LK-Lehrer. "Die haben eher universitären Anspruch und sind nicht darauf ausgelegt, dass man sie in der vorgegebenen Zeit vollständig lösen kann."

So erklärt sich auch, dass sich Alexander keine großen Hoffnungen gemacht hat, es bis in die dritte Runde zu schaffen. Umso glücklicher war er, als ihm Frau Schneider am 27. Januar 2021 die Urkunde unseres Kultusministers Grant Hendrik Tonne überreichte. Der Minister beglückwünscht Alexander zu seiner "besonders ausgezeichneten Leistung" und hat auch noch einen Förderpreis von 100 Euro versprochen. "Alexander hat eines der drei besten Ergebnisse Niedersachsens erzielt!", freut sich der Fachobmann Chemie Jens Bartig, der dem Prüfling neben Herrn Dr. Schnebel während der Vorbereitung mit Rat und Tat zur Seite stand. 

Nun drücken wir für die dritte Runde natürlich wieder fest die Daumen. Diesmal stehen für Alexander zusammen mit ca. 60 anderen Teilnehmenden ab dem 27. Februar Online-Seminare und zwei weitere Klausuren an.