Ein dritter Platz, 500 Euro Preisgeld und zwei spannende Tage in der Hauptstadt für Moritz und Alex.
Moritz und Alex waren zur Preisverleihung des Umbruchszeiten-Wettbewerbs nach Berlin eingeladen. Hier berichten sie von ihren Erlebnissen:
Am Sonntagmorgen machten wir uns vom Hauptbahnhof Osnabrück auf den Weg nach Berlin zur Preisverleihung des Umbruchszeiten-Wettbewerbs. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Neue Begegnungen“ und thematisierte die Umbruchszeiten nach dem Mauerfall 1989/90. Für unseren Beitrag hatten wir einen Film über eine ostdeutsche und eine westdeutsche Ruderin produziert. Beide Ruderinnen waren vor der Wende Konkurrentinnen. Nach der Wiedervereinigung ruderten sie jedoch gemeinsam und gewannen sogar als gesamtdeutsches Team eine Weltmeisterschaft.
In Berlin angekommen, fuhren wir mit der Buslinie 100 durch Berlin. Bereits während der Busfahrt konnten wir viele Sehenswürdigkeiten sehen. Anschließend besuchten wir – begleitet von unserem persönlichen Tourguide Herrn Müller – das Humboldt Forum, in das wir dank eines Schulfahrtrabatts kostenlosen Eintritt erhielten. Dort besichtigten wir unter anderem die umstrittenen Benin-Bronzen sowie die ausgestellten historischen Schiffe aus Ozeanien.
Danach nahmen wir an einer Führung durch den Bundestag mit geschichtlichem Schwerpunkt teil. Wir erfuhren viele neue und spannende Details über die Geschichte des Gebäudes und des deutschen Parlamentarismus.
Nach der Führung hatten wir großen Hunger und probierten die berühmte Berliner Currywurst. Auch wenn sie schärfer war als erwartet, ging es anschließend weiter zum Neuen Museum. Dort konnten wir – nach einer kurzen Diskussion am Ticketschalter – die weltberühmte Büste der Nofretete sowie zahlreiche weitere beeindruckende Ausstellungsstücke bestaunen.
Die Terminierung unserer Berlinreise passte perfekt zum ersten Deutschlandspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Dass wir die Partie noch im Sony Center verfolgen konnten, grenzte angesichts der begrenzten Plätze vor Ort beinahe an ein Wunder. Für Moritz begann der Abend jedoch mit einer Geduldsprobe: Seine vor dem Spiel bestellten Spaghetti trafen erst nach über 90 Minuten plus Nachspielzeit ein – ein Zeitraum, in dem Deutschland beinahe schon wieder ein weiteres Spiel hätte gewinnen können. Nach dem eindrucksvollen 7:1-Sieg Deutschlands und einem angenehmen kleinen Abendprogramm fielen wir angesichts des anstrengenden Tages förmlich ins Bett.
Am nächsten Morgen stärkten wir uns beim Frühstück, bevor es zur Preisverleihung ins Bundesfinanzministerium ging. Die Veranstaltung war sehr gelungen. Erwähnenswert war dabei insbesondere der Auftritt der „Infinity Dance Crew“.
Besonders erfreulich war für uns natürlich die Preisverleihung selbst: Mit unserem Filmbeitrag erreichten wir den dritten Platz und wurden mit einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet.
Zum Abschluss unseres Aufenthalts besuchten wir das empfehlenswerte und kostenfreie Museum „Topographie des Terrors“, das die Geschichte und die Verbrechen der NS-Herrschaft wissenschaftlich aufarbeitet. An Fortbildung in den zahlreichen Museen Berlins hat es uns definitiv nicht gemangelt.
Anschließend traten wir die Heimreise an und genossen im Zug das WM-Spiel Spaniens. Zuhause angekommen gingen alle müde und zufrieden ins Bett.
Abschließend möchten wir uns herzlich bei Herrn Müller bedanken, der uns sowohl während des Wettbewerbs betreut als auch hervorragend durch Berlin geführt hat. Ohne sein Engagement wären diese Reise und unser Erfolg in dieser Form kaum möglich gewesen.

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