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Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 und 11 gestalten Lutherstatue


Bad Iburg zählt nicht zu den zentralen Schauplätzen der Reformation. Und doch hat auch unser Gymnasium die Kunde vom 500-jährigen Jubiläum erreicht. Botschaften und Bewegung, die Martin Luther 1517 mit seinen 95 Thesen initiierte, prägen unser theologisches, aber auch gesellschaftliches Leben gewiss bis heute. Gewiss Anlass genug, sich diesem Luther in Form einer Gestaltungsaufgabe im Religionsunterricht anzunehmen.

Wir haben auf Anregung von unserer Kollegin Frau Pohlmann und der Initiative von Frau Hagedorn und Hausmeister Detlef Fries die Möglichkeit erhalten, an der Figuren-Kampagne Münsterland „Ich bin so frei“ teilzunehmen. Bei dieser Kampagne werden „überlebensgroße, weiße Luther-Figuren im öffentlichen Raum platzier und fordern über ein Jahr hinweg Menschen unabhängig von Kirchenzugehörigkeit, Konfession oder Herkunft zu einer Auseinandersetzung mit der reformatorischen Botschaft heraus. Die Figuren werden einem offenen Geschehen ausgesetzt und regen zum Austausch an“. (Zitat aus der Ausschreibung der Kampagne)

Schnell war klar, dass nicht nur eine Schülergruppe an der Gestaltung teilnehmen soll. Letztlich übernahmen die Gestaltung der Lutherstatue evangelische Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7a, 7c, 7e sowie aus dem Jahrgang 11 unter meiner Anleitung. Frau Michael hat mit einer Klasse durch die weiße Grundierung zunächst die vorherige Gestaltung der Statue erst ermöglicht.

Aufgrund der extravaganten Farbgestaltung, die die Lutherfigur zierte, als sie am GBI ankam, stand schnell fest, dass wir eine eher klassische Darstellung mit inhaltlich verständlichem Ansatz wählen möchten. Was auch nicht gewünscht war, war eine sehr einseitige, rein glorifizierende Darstellung Luthers. Daher zeigt die Gesamtgestaltung durch typische Elemente der Rechtfertigungslehre Luthers eine diesbezüglichen die Würdigung der Lebensleistung Luthers auf der Vorderseite, ohne auf der Rückseite der Figur die „Schattenseiten“ der historischen Figur Luther zu verschweigen.

Die Klasse 7 hat sich bisher im Schuljahr mit der Frage nach Vorbildern beschäftigt. Hierbei spielten biblische Propheten (Jona, Amos) genauso eine Rolle wie historisch bedeutsame Personen, die sich für Gerechtigkeit eingesetzt haben. In Anlehnung an das Reformationsjubiläum wurde ein thematischer Exkurs eingeschoben, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler mit Lebensleistungen Luthers auseinandersetzten. Die Verknüpfung zum bisherigen Unterricht findet in den Schülertexten zur These „Luther: ein Vorbild!“ Ausdruck. In Jahrgang 7 wurde also der Schwerpunkt deutlich auf die Würdigung Luthers gelegt.
In Jahrgang 11 wurde ausgehend vom Sündenverständnis ebenfalls die Frage nach Rechtfertigung (Wandlung des Gottesbild, Fünf solas der Reformation) in den Blick genommen. Auf Grundlage des dialektischen Freiheitsverständnisses und einer Würdigung der Leistungen Luthers wurden hier aber auch exemplarisch kritische Stimmen zu Luther in den Blick genommen, um eine eindimensionale Glorifizierung zu vermeiden. 

500 Jahre Reformation: Ökumenischer Gottesdienst in der Glaner Kirche

Einen sehr gelungenen ökumenischen Gottesdienst anlässlich der 500 Jahre Reformation feierten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9-12 des Gymnasiums Bad Iburg in der Glaner Sankt Jakobus Kirche.

Die Zelebranten, Frau Pastorin Schmidt und Pfarrer Dr. Kraienhorst feierten gemeinsam einen Gottesdienst der unter dem Motto Erinnerung heilen – Jesus Christus bezeugen dem Entwurf des ökumenischen Gottesdienstes folgte, der von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz am 11. März 2017 in der Hildesheimer Michaeliskirche begangen wurde.

Beim Betreten der Kirche irritierte zu Anfang ein weißes hölzernes Gebilde, das an eine Panzersperre erinnerte. Dieses Gebilde wurde nach der ersten Lesung aufgerichtet und zeigte seine Form als besonderes Kreuz. Nachempfunden wurde es dem Kreuz, welches für den Hildesheimer Gottesdienst aus Stahl gefertigt wurde: ,,ein Kreuz [...], das die große Zerrissenheit, die Wunden, die sich beide Kirchen in den vergangenen Jahrhunderten zugefügt haben, ebenso darstellt wie den Willen zur gegenseitigen Vergebung: ein Kreuz, das Mut macht und als ein Symbol für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft steht" (Pater Abraham, der Leiter der Schmiede des Klosters Königsmünster).

Im weiteren Verlauf wurde wiederholt auf die Vergangenheit der beiden Konfessionen verwiesen, die auch durch Gewalt geprägt wurde. Umso beeindruckender waren die Stellungnahmen von Frau Pastorin Schmidt und Pfarrer Dr. Kraienhorst, die jeweils Bezug auf die andere Konfession nahmen und ausführlich darstellten, was man an der jeweiligen anderen Konfession besonders schätze.

Vorbereitet und unterstützt wurde der Gottesdienst durch Frau Neiweiser, Frau Hagedorn und Schülerinnen und Schülern der katholischen und evangelischen Religionskurse.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Hörmeyer, der das Kreuz für den Schulgottesdienst selbst gezimmert hat.

Und ein großes Dankeschön zum Schluss auch an Frau Schulke, die den Gottesdienst mit der Orgel begleitete und mit feinem Gespür auch Lieder als Orgelmusik einstreute, die man nicht unbedingt im Gottesdienst vermuten durfte, die aber situationsbedingt absolut passten: Mit Nenas Wunder geschehen und dem abschließenden Disney Hit der ewige Kreis gelang ihr, das Tüpfelchen auf das i dieses Gottesdienstes zu setzen.

Ein Dorf zur Zeit Jesu

Die Klasse 5e bastelte am 18.Juni 2014 mit Religionslehrerin Maria Baumhoff ein Dorf zur Zeit Jesu.

Weil unsere Religionsklasse das Buch: „Benjamin und Julius: Geschichte einer Freundschaft zur Zeit Julius“ gelesen hat, hatten wir die Idee, ein Dorf zur Zeit Jesu zu basteln.

Zur Vorbereitung haben wir den Text „So lebten sie damals – Miriam aus Kapernaum“ gelesen und uns anhand einer Landkarte über das Land Israel informiert.

Zur weiteren Planung haben wir dann eine Skizze für das Dorf erstellt und eingeteilt, wer was mitbringen sollte (Tiere, Menschen, Gras etc.).

In der nächsten Religionsstunde haben wir das Dorf aufgestellt.

 

Klasse 5e

 

GBI Schüler spenden Aschermittwochskollekte

Zweihundertsiebzig Euro für das „Rescue Foundation Center“ in Kenia überreichten Schülerinnen und Schüler der Klassen 8d/e des Gymnasiums Bad Iburg ihrem Schulleiter Peter Seeger. Sie spendeten die Einnahmen der Kollekte des diesjährigen Aschermittwochsgottesdienstes, den sie gemeinsam mit ihrer Religionspädagogin Maria Baumhoff im Unterricht vorbereitet hatten. Er stand unter dem Thema „Farben des Lebens?“. Der Aschermittwoch am Beginn der Fastenzeit sollte als eine Art STOPP wahrgenommen werden und alle zum Nachdenken anregen. Mit selbstgestalteten Plakaten und Texten zum Medieneinfluss durch WhatsApp, Zalando, Facebook und Xbox führten die Achtklässler ihre Mitschüler aus den Jahrgängen fünf bis sieben bildhaft durch den Gottesdienst und erklärten ihnen so auf ihre Weise die Bedeutung des Aschermittwochs. Mit einer Kollekte zu Gunsten des GBI-Schulpatenprojektes in Kenia setzten die jungen Schülerinnen und Schüler der Europaschule ein äußeres Zeichen des Verzichtes. Das gesammelte Geld wird beim Rescue Foundation Center für Schulkleidung und Schulspeisung dringend benötigt.

„Mit dieser Spende ermöglicht ihr vielen Kindern für mehrere Monate den Besuch der Schule“  zeigte Schulleiter Peter Seeger die Bedeutung dieser Spende auf und zollte den Gestaltern des Gottesdienstes damit große Anerkennung.

 

Foto: GBI-Spendenübergabe

Religionsgruppe der 8d/e unter Leitung von Maria Baumhoff (3. v. re) überreichen Schulleiter Peter Seeger für das Schulpatenprojekt in Kenia

 

von Fritz Wellmann

Oberstufen-Religionskurs bietet "Lebendige Krippe" am GBI

Die „Lebendige Krippe“ ist eine innovative Ausstellungsform, bei der die Besucher über verschiedene Sinne und Zugänge in die Zusammenhänge der Weihnachtsgeschichte entführt werden.
In verschiedenen Teilräumen des aufwendig gestalteten Lesesaales erleben sie die Geschehnisse um Jesu Geburt hautnah und erfahren darüber hinaus noch Wissenswertes über die Herkunft lieb gewonnener Weihnachtsbräuche.
So sind im ersten Raum verschiedene Dinge aufgebaut, die zu Weihnachten gehören. Der Kursschüler / die Kursschülerin berichtet über den Ursprung von Weihnachtsbaum und Adventskalender. Ab dem zweiten Raum beginnt die eigentliche Zeitreise. Ein römischer Legionär empfängt die Besucherschar und fordert sogleich den Zoll, um auf den aufwendig gestalteten Basar in Nazareth gelangen zu können. Dort führt ein sie ein Nazarener umher und er findet wie zufällig eine Schriftrolle des Propheten Jesaja, der die Ankunft des Messias prophezeit. Der Nazarener wird jäh unterbrochen, denn der Legionär gibt bekannt, dass es eine Volkszählung geben wird. Über Josefs Zimmermannswerkstatt führt der Weg ins - eigentlich weit entfernte - Bethlehem. Dort landen die Besucher zunächst auf einem Hirtenfeld. Dort berichtet ein Hirte am Lagerfeuer von den Geschehnissen der Nacht, die die Geburt des Messias offenbarten. Gemeinsam machen sich alle auf den Weg zur Krippe.
Je zwei Kursschüler/innen leiten die Führung und schlüpfen dabei – in Kostümierung – in die verschiedenen Rollen. Dafür waren die Schüler bereit, eine ihrer Freistunden für die Führung zu "opfern". Jeder Kursschüler ist so einmalig als Verantwortlicher für die Führung einer Gruppe zuständig.
Der zweistündige Religionskurs auf grundlegendem Niveau hat diese Ausstellung unter Anleitung von Herrn Hehmann und mithilfe der Materialien von Sinnenpark und Bibellesebund in kurzer Zeit organisiert. Viel außerunterrichtlicher Einsatz war notwendig, um Dekoration, Texte und alle übrigen Materialien herzustellen oder zu beschaffen.
Im Zeitraum vom 13. bis 19.12.2013 werden insgesamt fast 20 Schülergruppen aus dem Gymnasium und der Hauptschule Bad Iburg durch die Aufführung geleitet.

Das Bild gibt kurze Einblicke in die Führung der 6K1 / 6L durch die Schülerinnen Franziska Geißler und Carolin Wehebrink.

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