Lange Nacht der Mathematik 2011- Preisverleihung
Die folgenden Schülerinnen und Schüler erreichten die dritte Runde der Langen Nacht der Mathematik und konnten dort jeweils die höchste Punktzahl in ihrer Jahrgangsgruppe für sich verbuchen. Eine hervorragende Leistung! Neben einer Urkunde wurden den erfolgreichen Teilnehmern Zoo- und Kinogutscheine übergeben. Stellvertretend für den Schulelternrat überreichte Frau Wiegel unseren Siegern eine kleine süße Überraschung.
Jahrgangsstufen 5/6:
- Johanna Marie Fellhölter
- Marie-Theres Hartlage
- Sina Maris Brüggemann
- Jacqueline Gogic
Jahrgangsstufen 7/8:
- Ole Mohaupt
- Tobias Lieberei
- Benjamin Vömel
- Nico Ruskaup
Jahrgangsstufen 11/12:
- Judith Gebbe
- Maximilian Fellhölter
- Christoph Holtmann
- Tobias Bauböck
- Sebastian Schulte
- Henri Gode
Lange Nacht der Mathematik 2011
Nach der sehr positiven Resonanz im letzten Jahr mit ca. 75 gemeldeten Schülern verdoppelte sich kurzerhand die Anmeldezahl für dieses Knobelevent, bei dem die Schülerinnen und Schüler zwischen 18.00 am Freitagabend (18.11.2011) und 8.00 am frühen Samstagmorgen innerhalb von drei Runden spannende Rätselaufgaben aus allen Bereichen der Mathematik bearbeiten mussten. So stellte sich die Frage: „Wollen wir als Fachgruppe Mathematik diese Herausforderung annehmen?“ Getreu dem Motto „Gemeinsam schaffen wir das!“ konnten wir diese Frage schnell bejahen, um so möglichst vielen kleinen und großen Rechnern die Teilnahme zu ermöglichen. Die Kollegen wechselten sich dabei in Schichten ab, was hervorragend funktionierte. Immer wieder blieb auch Zeit, die Schülergruppen bei ihrer Lösungsfindung zu beobachten. In den ersten zwei Runden durften sich die Gruppen auch untereinander austauschen. Unglaublich, was da für tolle Ideen hervorsprudelten, mit denen manch ein Kollege überhaupt nicht gerechnet hätte. Und genauso spannend war die gemeinsame Fehlersuche der Gruppen bei unterschiedlichen Ergebnissen. Die Schüler waren da kaum noch zu bremsen. Aber eben dies fördert wichtige Komponenten dieses Wettbewerbs zutage: Das Lernen aus Fehlern, das Lernen auf der Basis des gemeinsamen Schüler-Schüler-Gesprächs und das sorgfältige Argumentieren.
Immer wieder Jubelstürme, wenn es eine und damit alle Gruppen einer Jahrgangsstufe in die nächste Runde geschafft hatten. Tatsächlich schafften es fast alle Stufen bis in die letzte Runde, wo es jetzt für jede Gruppe darauf ankam, den kompletten Lösungsweg sauber aufzuschreiben, der dann an die Zentrale in Neumünster gemailt bzw. gefaxt und dort bewertet wurde. Ein voller Erfolg! Mehr noch: Kontinuierlich trudelten Lösungsbögen der Gruppen bis morgens kurz vor Ende der Veranstaltung um 8.00 Uhr im Computerrraum ein.
Die letzte Lösung wurde von einem eilig herbeistürmenden Oberstufenschüler um 7.57 Uhr gebracht. Insgesamt ein Indikator für eine äußerst positive Akzeptanz des Wettbewerbs. Dementsprechend gab es keine besonderen Vorfälle. Im Gegenteil: Die Schüler verhielten sich vorbildlich wenn es z.B. darum ging, abends für Spaghetti Bolognese oder morgens für ein schmackhaftes Frühstück mal eben zehn Minuten Schlange zu stehen.
An dieser Stelle unser herzlicher Dank an das Mensateam sowie den GBI-Freundeskreis, ohne die diese Veranstaltung so nicht hätte ermöglicht werden können. Das GBI freute sich auch sehr darüber, dass die Zusammenarbeit mit den Grundschulen des Südkreises im Rahmen der Hochbegabtenkooperation auch acht stolzen Viertklässlern ermöglichte, die ganz schön harten Nüsse zu knacken. Die „Kleinen“ überschlugen sich geradezu mit ihren Ideen und es war ein Vergnügen, ihnen beim Denken zuzusehen und zuzuhören! An dieser Stelle möchten wir Frau Rosenbaum von der Grundschule „Am Hagenberg“ für ihre Betreuung – gemeinsam mit zwei Oberstufenschülern - herzlich danken.
Wir alle freuen uns schon jetzt auf die Mathenacht am 23./24. November 2012 !!!
Für die Fachgruppe Mathematik
Christian Möller
Ein außergewöhnliches mathematisches Knobelevent am GBI: Die lange Mathematiknacht – Ein Erfahrungsbericht
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Es ist dunkel, ein kalter frühwinterlicher Freitagabend. Gut gelaunte Jungen und Mädchen strömen mit Isomatte, Schlafsack, Zahnbürste, Taschenrechner, Geodreieck, Nüssen und Schokolade ausgestattet zusammen mit ihren Eltern in das Schulgebäude des GBI. Richtig gehört!
An der „Rezeption“ warten Herr Meijer, Frau Döscher-Bergmann und Herr Möller auf die Schüler, um sie in Kleingruppen mit maximal vier Personen auf die „Zimmer“, sprich Klassenräume zu verteilen. „Was genau wollen die Schüler eigentlich freiwillig hier?“ ist die sich aufdrängende Frage. Der Grund ist ein deutschlandweiter Mathematikwettbewerb, den alljährlich die Klaus-Groth-Schule in Neumünster (Schleswig-Holstein) ausrichtet. Zunächst müssen die Gruppen mit maximal 4 Teilnehmern von 20 wirklich schwierigen Knobelaufgaben 19 richtig lösen, wobei die Gruppen zusammenarbeiten dürfen. Schafft es eine, so kommen alle anderen Gruppen der gleichen Jahrgangsstufe sofort weiter in die 2. Runde, bei der der Fokus auf einem ausführlich und schlüssig dargestellten Lösungsweg liegt. Und all das: Nachts, Freitagnachts. Was für so manchen einen Alptraum darstellen dürfte, stellte für unsere kleinen Mathematikerinnen und Mathematiker eine spannende, spaßige Herausforderung dar. Klar: Seine Schule mal nachts erleben dürfen, ist ja ganz nebenbei auch nicht zu Natürlich mussten die Räume erst einmal gemütlich hergerichtet werden, eine notwendige Voraussetzung für eine produktive Arbeitsatmosphäre! Da wurden Tische zu „Hochflächen“ für Schlafsäcke zusammengestellt, oder man baute sich eine gemütliche Höhle darunter. Auch Bücher und Kartenspiele durften nicht fehlen, um sich zwischendurch auch mal (kurz) zu entspannen.
Zunächst gab es im Lesesaal eine allgemeine Einweisung in den Wettbewerb durch die Fachkolleginnen und Fachkollegen, der mittlerweile mit fast 70 (!) leistungshungrigen und entsprechend „aktiven“ Schülern gefüllt war. Nun blieb noch eine halbe Stunde Zeit, um seinen Computerraum zu suchen und sich dort schon mal einzuloggen, denn um 18.00 war der Startschuss für das Herunterladen der 20 Aufgaben der ersten Runde. Die erste Runde des Knobelns fing an und einzelne Gruppen testeten nach einiger Zeit erste Lösungen. Ein ganz schnelles Weiterkommen in die zweite Runde gelang jedoch nicht.
Tatsächlich gab es immer wieder Serverprobleme („To many connections“) und Probleme bei der korrekten Eingabe der Lösungen in die vorgegebene Maske. Zudem waren die Aufgaben echt harte Nüsse, so dass sich auch die Crew der gestandenen Mathematikkolleginnen und –Kollegen, mittlerweile verstärkt durch Frau Schilberg, Frau Griep und Frau Braak immer wieder zur Beratung zurückziehen mussten. Letztendlich gab es um 4.00 Uhr morgens endlich einen glücklichen Aufschrei: „Runde 2, weiter geht’s“.
Diese Nachricht verbreitete sich rasch und aus allen Ecken und Winkeln des GBI-Gebäudes strömten plötzlich wieder motivierte, wenn auch schläfrige Schülerinnen und Schüler in den Computerraum. Nun galt es, auf vorgegebenen Lösungsbögen neben der richtigen Lösung auch einen ausführlichen Lösungsweg aufzuschreiben. Dieser wurde dann eingescannt und ab ging es per email an die Zentrale. Dies ging zumindest schneller als das frustrierende Faxen: Die Leitung war eigentlich dauerbesetzt. Wir alle waren überrascht, welchen Eifer und welche Produktivität so manches Team zu dieser frühmorgentlichen Zeit aufbrachte. Und so scannten und faxten wir im Minutentakt. Schlafen wollte zu diesem Zeitpunkt kaum noch jemand und so hatten sich alle ein leckeres Frühstück in unserer neuen Mensa wirklich verdient. Das Mensateam hat ebenfalls ganze Arbeit geleistet, war es doch schon am Abend vorher für die warme Verpflegung unserer Matheasse mit Köttbullar oder Tortellini verantwortlich. Hier auch ein herzlicher Dank an den Förderverein für die finanzielle Unterstützung der Aktion.
Abschließend versammelten sich alle in der Mensa für ein Abschlussresumee. „Es hat einen Riesenspaß gemacht und darf gerne wiederholt werden“, waren sich die Schüler fast ausnahmslos einig. Gegen 9.00 Uhr am Samstagmorgen kehrte dann wieder Ruhe in das GBI-Gebäude ein.
Im Laufe des Wochenendes trudelten dann nach und nach die Musterlösungen sowie die Ergebnisse ein. Die können sich nun wirklich sehen lassen. Hier zunächst alle teilnehmenden Gruppen mit insgesamt 74 Schülerinnen und Schüler sowie die in der 2. Runde erreichten Punktzahlen.
Speziell konnten sich alle Gruppen der Jahrgangsstufe 6 für die 2. Runde qualifizieren. Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass weit über 50 % aller Schulen sich gar nicht erst für die 2. Runde qualifizieren konnten. So sind 105 Schulen nicht weiter gekommen, nur 27 Schulen kämpften sich in die 2. Runde. Von diesen gaben nur 11 Schulen überhaupt Ergebnisse ab und wir waren dabei!
Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass im Verhältnis zu anderen Schulen, insbesondere des Umlandes, sehr viele unserer Schülergruppen tatsächlich brauchbare Ergebnisse abgegeben haben, eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass die Veranstaltung dieses Jahr Premiere hatte!
Fazit: Höchste Punktzahl einer Gruppe war 45 Punkte. Nur sehr wenige Gruppen in Deutschland erreichten Punktzahlen über 20. Drei unserer Teams haben immerhin 17 Punkte erreicht und fast alle anderen Teams haben auch Ergebnisse beigesteuert. Eine ganz tolle Leistung. Wir – die Fachgruppe Mathematik – sind stolz auf die von euch erbrachten Leistungen!
Für die Fachgruppe Mathematik
Christian Möller




















































