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Einmal Frankreich und zurück

 

Artikel über den Frankreichaustausch 2013

 

Mit insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler sowie den unseren beiden Französischlehrerinnen Petra Schulke und Barbara Korte starteten wir unsere Reise nach Parthenay in Frankreich. Zu Beginn des 10tägigen Austausches machten wir jedoch zuerst einmal einen kurzen Zwischenstopp in der Hauptstadt Paris. In dieser sehr vollen, aber wunderschönen Stadt besichtigten wir beispielsweise den Louvre, den Triumphbogen, Montmartre mit der Kirche Sacré Coeur und natürlich den Eiffelturm.

Am Donnerstagmittag setzten wir dann unsere Reise nach Parthenay fort. An unserer Partnerschule, dem Lycée Ernest Pécheron, wurden wir sehr herzlich und mit offenen Armen von den Gastfamilien und unseren Austauschpartnern empfangen. In den nächsten acht Tagen sammelten wir in Parthenay tolle Erfahrungen und konnten viel erleben. Da der Austausch unter dem Motto „Musik“ stand, durften wir zum Beispiel in einem Steel-Drum-Atelier selber Musik machen oder lernten traditionelle Tänze der Region Poitou-Charentes kennen. Natürlich besuchten wir auch das Futuroscope, einen futuristischen Freizeitpark in Poitiers. Außerdem erarbeiteten wir während des Austausches in Kleingruppen mit unseren Austauschpartnern kleine Präsentationen zum Thema Musik, die wir dann am letzten Abend vor unseren Gastfamilien präsentierten.

Auch das Wochenende bot viele Gelegenheiten zu gemeinsamen Aktivitäten. So trafen sich viele von uns  zum Schwimmen oder Bowlen, andere Ausflüge führten sogar bis an den Atlantik. Die Tage vergingen viel zu schnell und nach einer 14-stündigen Busfahrt waren wir schon wieder daheim.

Wir haben neue und tolle Erfahrungen gesammelt: so haben wir acht Tage lang in einer französischen Familie gelebt, uns immer besser in der Landessprache verständlich gemacht, französischen Schulunterricht erlebt und dabei viele neue Menschen kennen gelernt. Der Austausch wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis, das wir alle nicht mehr missen möchten.

                                                                                              Lena Nagel 9f

 

Frankreich-Austausch: Die Franzosen am GBI 2010

Das Bild zeigt die französischen Austauschschüler vorm Iburger Rathaus mit Herrn Kamlage und unseren beiden Kolleginnen "Geneviève Goguet" und "Gabriele Pied". Die Franzosen waren vom 22.11. bis 3.12. am GBI.

Hier ein Bericht der Schülerinnen Sarah Bücker und Saskia Tigges (9k2):

Auch im Schuljahr 2010/2011 gibt es wieder einen Frankreichaustausch mit unserer Partnerschule in Parthenay. Es ist mittlerweile schon der 10. Austausch zwischen dem Gymnasium Bad Iburg und dem Lycée Ernst Pérochon, der in diesem Jahr von Frau Korte und Frau Schulke organisiert wird.
Im Früh-Winter 2010 besuchten uns 28 Franzosen am Gymnasium Bad Iburg. Am Abend des 22. Novembers warteten wir deutschen Schüler aus den neunten Klassen sehnsüchtig und auch aufgeregt auf die noch fremden Austauschpartner, um sie endlich „en direct“ kennenzulernen. Nach einiger Zeit des Wartens kamen die französischen Schüler endlich am Gymnasium Bad Iburg an. Sie waren ziemlich erschöpft von der langen Fahrt. Nachdem es eine herzliche Begrüßung gegeben hatte, ging es für die Franzosen erst mal nach Hause zu ihrer jeweiligen Gastfamilie.

Am nächsten Tag wurden die Franzosen von Herrn Eilert in der Schule noch einmal begrüßt und es gab für uns alle eine Einführung in die Tandemarbeit. Hierbei müssen die französischen Schüler mit Hilfe ihrer deutschen Austauschpartner zu einem bestimmten Thema eine Präsentation vorbereiten, welche am Abschussabend schließlich präsentiert wird. In diesem Jahr ist das Thema für die Präsentationen „Werbung“.

 

Besondere Highlights des Austausches waren der Besuch des Weihnachtsmarktes in Osnabrück und die Fahrt nach Köln. Dort haben alle das Schokoladenmuseum besichtigt, das Stammhaus der Firma 4711 besucht und sind auf den Kölner Dom gestiegen. Die Franzosen haben außerdem eine Stadtrallye durch Bad Iburg gemacht und waren in Bad Laer bei Sanicare.

 

An den Nachmittagen gab es nicht immer ein offizielles Programm und wir konnten mit unseren Franzosen unterschiedliche Sachen unternehmen. Viele gingen ins Schwimmbad oder in die Eishalle oder wir verabredeten uns zum Bowlen. Einige gingen auch mit ihren Franzosen ins Kino oder trafen sich zum Fußballspielen. Die gemeinsamen Abende waren besonders nett. Beim Chillen wurde viel gelacht und alle hatten Spaß.

 

Trotz anfänglicher Kommunikationsschwierigkeiten konnten wir uns schon nach kurzer Zeit gut verständigen. Ein Teil der deutschen Schüler brachte den Franzosen auch Schimpfwörter bei. Dies war ziemlich witzig, da die Franzosen alles nachzusagen versuchten, was ihnen vorgesagt wurde, sie viele Sachen aber falsch aussprachen. Das Wochenende verbrachten die französischen Schüler mit ihren Gastfamilien. Auch hier wurden zahlreiche Unternehmungen gemacht, wie der Besuch einer anderen Stadt oder ein Familienessen in einem Restaurant.

 

Nach spannenden und aufregenden 10 Tagen war der erste Teil des Austauschs für uns fast schon vorbei und es stand der Abschlussabend an, an dem die Tandemarbeiten präsentiert werden sollten. Zu diesem Abend wurden die Eltern eingeladen und es konnten sich alle in der Mensa an dem leckeren Buffet satt essen. Trotz einiger technischer Schwierigkeiten war es ein gelungener Abend. Nach einigen schönen Stunden war auch der letzte gemeinsame Abend in Deutschland vorbei.

 

Um 6 Uhr früh am nächsten Morgen trafen wir uns zur Abfahrt unserer Franzosen. Der Abschied fiel sehr schwer und es flossen auch einige Tränen. Mit einer Laola-Welle von uns deutschen Schülern machte sich der Bus schließlich auf den Weg zurück nach Parthenay. Wir „zurückgebliebenen“ Schüler frühstückten dann noch zusammen, bevor es in den Unterricht ging.

 

Wir sind uns einig: Dieser Austausch war eine sehr schöne Erfahrung für alle Beteiligten und wird für immer in Erinnerung bleiben. Wir freuen uns schon jetzt auf den Gegenbesuch in Frankreich im April. Wir sind alle gespannt auf unsere Gastfamilien und die Erfahrungen, die wir dort machen werden. Ein besonderes Highlight wird für uns der Besuch in Paris sein.

Und wenn es möglich wäre, würden die meisten von uns auch nächstes Jahr sofort wieder bei einem Austausch mitmachen!

 

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