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Bundesfremdsprachenwettbewerb 2013

Am 17. Januar legten Schülerinnen und Schüler des GBI die bundesweit zentrale Prüfung des Bundeswettbewerb Fremdsprachen  für besonders begabte Sprachler ab. Mit 21 Teilnehmern stellte unsere Schule eine der größten Gruppen in Niedersachsen. Alle erschienen um 7 Uhr 30 in den mit Flaggen geschmückten Lesesaal und begannen mit den Aufgaben, die freies Schreiben, Hörverstehen, Ausfüllen von Lückentexten sowie Fragen zur Landeskunde Südafrikas umfassten. Vor allem die Lateiner mussten Aufgaben bewältigen, die im normalen Unterricht nicht, wohl aber in der vorbereitenden AG an der Tagesordnung waren: Hörverstehen und das Bedeutungserfassen von Worten in einer romanischen Sprache mit Hilfe der eigenen Lateinkenntnisse. Mit im Gepäck hatten Alle Tonträger mit eigener freier Äußerung in der jeweiligen Zielsprache, die ebenfalls mit eingereicht wurden und die mit in die Wertung eingehen. 
Moralische Unterstützung für den Kampf erhielten die Teilnehmer vom Kriegsgott Mars, der in der Gestalt von Felix Bäumer  der Gruppe einen Besuch abstattete. 
Bleibt zu hoffen, dass das GBI wie in den letzten Jahren wieder einige Preisträger haben wird.

 

Bundeswettbewerb Fremsprachen - auch 2012 Preisträger vom Gymnasium Bad Iburg

Am Freitag, dem 11. Mai gab es für Michelle Modnikow und Anna Oechsner, Schülerinnen der Klassenstufe 9 des Gymnasiums Bad Iburg Grund zum Feiern, denn sie hatten eine Einladung zur Preisverleihung im Gymnasium in der Wüste, Osnabrück erhalten. In einer Feierstunde in Anwesenheit von Vertretern der Schulbhörde und der Stadt Osnabrück erhielten beide Preisträgerinnen Buch- und Geldpreise aus der Hand von Studiendirektor Völpel, der den Wettbewerb für die Region Weser Ems betreut. Damit ist das GBI im vierten Jahr in Folge bei der Preisverleihung vertreten. 
 Dafür mussten sich Anna und Michelle einer anspruchsvollen Sprachprüfung unterziehen, die bundesweit im Januar durchgeführt wurde. Zu den Disziplinen gehörte freies Sprechen, Lesen, Textverständnis, Grammatiktests, Lückentexte und Hörverständnis. Die beiden Schülerinnen traten mit der Wettbewerbsprache Englisch an. Nach den Angaben aller beteiligten Schülerinnen und Schüler aber war es das Prüfungsmodul zum Thema Landeskunde, das die größten Schwierigkeiten bereitete, denn der US-Bundesstaat Texas, der im Vordergrund stand, ist selten Gegenstand des Unterrichtsgeschehens. 

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen ab der Klassenstufe 8. Ab der Klassenstufe 10 müssen mindestens zwei Prüfungssprachen belegt werden. Prüfungssprachen sind fast alle europäischen Sprachen einschließlich des Lateinischen. Auch in letzterer Sprache werden Fertigkeiten überprüft, die im schulischen Alltag keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. So mussten die Teilnehmer mit der Prüfungssprache Latein einen gesprochenen Text verstehen und Fragen zu diesem Text beantworten. Daneben gibt es noch einen speziellen Wettbewerb für  Chinesisch für diejenigen, die eine entsprechende Arbeitsgemeinschaft belegt haben. Am GBI hat sich allerdings bisher noch niemand dazu gemeldet. In Gruppen-wettbewerben können Lerngruppen oder Arbeitsgemeinschaften Projekte, Filme, Theaterstücke oder Ähnliches einreichen. Zusätzlich gibt es noch eine Art Kreativwettbewerb, bei dem Kurzgeschichten  in der Fremdsprache vorgelegt werden müssen. 

Getragen wird der Bundeswettbewerb Fremdsprachen durch den Verein Bildung und Begabung e.V. mit Sitz in Bonn. Gefördert wird der Wettbewerb durch das Bundesministerium für  Bildung, die Kultusministerien der Länder, den Stifterverband der Deutschen Wirtschaft sowie zahlreiche Unternehmen.

Der Oberstufenwettbewerb, bei dem man gleichfalls in zwei Sprachen oder mehr antreten muss, hat unter der Schulzeitverkürzung und unter der dadurch resultierenden Arbeitsverdichtung gelitten. Nur noch wenige Schülerinnen und Schüler sind bereit, die nötige Mehrarbeit vor dem Hintergrund des nahen Abiturs zu leisten.

Am Gymnasium Bad Iburg werden gezielt junge Menschen mit sehr guten Zeugnisnoten in den Fremdsprachen Englisch, Französisch und Latein angesprochen und ermuntert, sich am Bundeswettbewerb Fremsprachen zu beteiligen, denn neben der Förderung schwächerer Schüler hat man auch die Begabtenförderung im Auge. Die Tatsache, dass in der diesjährigen Kampagne 

43 Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten, zeigt das große Potenzial des Gymnasiums, aber auch, dass der Wettbewerb anspruchsvoll ist. Die Teilnehmer, die in diesem Jahr ohne Preis geblieben sind, können sich dennoch über ansprechende Zeugnisnoten und einen entsprechenden Eintrag auf dem Zeugnis freuen. Sie sind potenzielle Preisträger, so der Betreuer des Wettbewerbs am Gymnasium Bad Iburg, Dr. Walter Woll, und sollten sich unbedingt im nächsten Jahr als Teilnehmer melden. Michelle und Anna haben ihre Teilnahme schon zugesagt – 2013 mit zwei Prüfungsfächern.

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