Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2012
Am Donnerstag, dem 19. Januar fand im Lesesaal unserer Schule die zentrale Prüfung des Bundeswettbewerbes Fremdsprachen statt. Der BWF ist ein bundesweiter Wettbewerb, der von Bund, Ländern und privaten Stiftungen wie der VW-Stiftung sowie der Studienstiftung des Deutschen Volkes getragen wird. Er richtet sich an besonders sprachbegabte Schülerinnen und Schüler.Mögliche Wettbewerbssprachen sind fast alle europäischen Sprachen und Latein. Das große Potenzial des GBI zeigt sich in der Zahl von 40 Teilnehmern, die zumindest in Niedersachsen einzigartig sein dürfte. Bleibt zu hoffen, dass unsere Schule möglichst viele Preisträger feiern kann, wie dies in den vergangenen Jahren der Fall war.
Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Erneut drei Preisträgerinnen vom GBI
Der 20. Mai, ein Freitag, war für drei Schülerinnen des Gymnasium Bad Iburg nicht nur ein schulfreier Tag, es gab auch etwas zu feiern. In Begleitung von Eltern, Großeltern und Geschwistern und dem betreuenden Lehrer ging es zur Preisverleihung im Bundeswettbewerb Fremdsprachen nach Lingen, wo in diesem Jahr die zentrale Feierstunde für die Region Weser-Ems stattfand. Lisa Brinkmann, Charlotte Niemeyer und Geraldine Streib hatten im Januar an den Prüfungen des Sprachwettbewerbs wie anderere 172 Schülerinnen und Schüler im ehemaligen Regierungsbezirk Weser-Ems teilgenommen.
Die Anforderungen des Bundeswettbewerbs sind durchaus anspruchsvoll und umfassen mündliche Äußerungen, die auf Tonträger eingesandt werden, Hörverstehensaufgaben, Lückentexte sowie schriftliche Stellungnahmen und Aufgaben und schließlich den Nachweis historischer und geographischer Kenntnisse zur Landeskunde des jeweiligen Schwerpunktlandes. Der Wettbewerb ist gestaffelt nach Jahrgangsstufen. Die Klassenstufen 8-9 treten im Einzelwettbewerb mit einer Fremdsprache an. Im Fall von Lisa Brinkmann und Charlotte Niemeyer war dies Englisch. Geraldine Streib, Schülerin der Klassenstufe 10 musste in zwei Sprachen antreten und wählte neben Englisch die lateinische Sprache. Der Mehrsprachenwettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 12 und kann als die Formel 1 des Bundeswettbewerbs angesehen werden. Dies wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass erste Bundessieger unter Umständen in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen werden können, was einem Nobelpreis für Schüler und Studenten gleichkommt. Aber auch schon unterhalb dieser hohen Messlatte ist ein Preis im Bundeswettbewerb Fremdsprachen ein beeindruckender Eintrag im Lebenslauf.
Neben dem Einzel- und dem Mehrsprachenwettbewerb gibt es noch einen Gruppenwettbewerb und einen Wettbewerb für kreatives Schreiben von Kurzgeschichten in einer Fremdsprache.
Getragen wird der Bundeswettbewerb Fremdsprachen vom Verein Bildung und Begabung gemeinnützige GmbH, der seinen Sitzt in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn hat. Auf der Sponsorenliste finden sich Schulbuchverlage aber auch die niederländische Botschaft. Finanziert wird der Bundeswettbewerb Fremdsprachen vom niedersächsischen Kultusministerium, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesministerium für Forschung und Technologie und vom Stifterverband für die deutsche Wirtschaft.
Das Wetter meinte es gut mit den jungen Leuten in Lingen. Auf einer Rasenfläche vor der Aula des Franziskusgymnasiums waren Stehtische und Bänke aufgebaut und die bereits angekommenen Gäste konnten sich bei Limonade, Kaffee und Tee und belegten Brötchen auf die Feierstunde um zehn Uhr vorbereiten.
Nach einer musikalischen Begrüßung durch das Schulorchester, nach Grußworten des Schulleiters und des Oberbürgermeisters kam schließlich der ersehnte Augenblick als der Koordinator die Preise verlieh. Lisa, Charlotte und Geraldine dürfen sich über Geld und Sachpreise freuen, und, wie der betreuende Lehrer Dr. Walter Woll, mit einigem Stolz hinzufügt, schaden kann es der Zeugnisnote auch nicht. Alle drei Preisträgerinnen versprachen, bei der kommenden Kampagne 2012 wieder mitzumachen und die Werbetrommel bei jüngeren Mitschülern und Mitschülerinnen zu rühren.
Das Gymnasium Bad Iburg bietet im Übrigen im kommenden Schuljahr eine Chinesisch-AG an, so dass die Schule nach einer gewissen Zeit auch Schülerinnen und Schüler in dieser Sprache ins Rennen schicken könnte, denn einen Chinesisch Sonderwettbewerb gibt es gleichfalls.




















