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Die Einweihungsfeier

Grund zur Freude hatten am 21.09.2017 alle, die sich spätnachmittags vor dem neuen Kunstwerk  nahe des Haupteingangs unserer Schule versammelt hatten: zuerst die vier Schüler der Klasse 9b Edgar Miller, Viktor Moosbauer, Cosmo Niermann und Vadim Sergeev, die innerhalb von sechs Wochen  den „Durchblick GBI“, eine doppelte Sitzbank mit umgebendem Stahlrahmen (einschließlich des Schulmottos Gemeinschaft, Bildung, Identität)  und einer Bepflanzung erstellt und in den Beruf den Garten- und Landschaftsgärtners hinein geschnuppert hatten ;  erst recht der mit Engagement, Sachverstand und Tatkraft unterstützende Mentor Michael Zimmermann sowie die Firma Boymann, die durch personelle, fachliche, finanzielle und sächliche Hilfe das Projekt der GenerationenWerkstatt  möglich machten.

Was  am 9.08.2017 in der Auftaktveranstaltung auf dem Gelände der Firma Boymann in Glandorf als Modell zu sehen war, wirkt in Originalgröße sehr eindrucksvoll und kann ein neues Wahrzeichen unserer Schule werden, denn von der Schule kommend kann es als Fenster zur Welt gesehen werden, wohingegen es sich  zur Schule gelangend auf einen ihrer Kerngedanken fokussiert: Gymnasium Bad Iburg – Europaschule. In der durchdachten Metallkonstruktion lassen sich auch große Plakate befestigen, die auf z.B. schulische Veranstaltungen hinweisen , auch ließe sich die doppeltstöckige Sitzbank in eine Ablage für Abiturandenken umfunktionieren – insgesamt  bietet der Durchblick ein schönes Fotomotiv für  den ersten oder letzten Schultag und lädt ansonsten zum Verweilen ein.

So war die Freude Herrn Boymann sowie dem Organisator der GenerationenWerkstatt Herrn Rahe, und auch der Schulleitung, Frau Schneider,  Herrn Solbach, und der Fachobfrau Frau Werner deutlich anzumerken: Ein Berufsorientierungsprojekt mit dem Handwerk hat es bislang an unserem Gymnasium nicht gegeben.

Da nimmt es nicht Wunder, dass die Vertreter des SG, des Elternrates (Herr Dr. Bröskamp) und auch des Fördervereins (Herr Hagemeier) die Gelegenheit wahrnahmen, an diesem schönen Moment teilzuhaben, an dem Schule einmal auf andere, aber nichtsdestoweniger bemerkenswerte Art gelingt. Auch die Eltern und teils Großeltern ließen es sich nicht entgehen, die Feierstunde mitzuerleben, in der die Arbeit ihrer Kinder – auch durch Zertifikate – gewürdigt wurde. Der „Durchblick GBI“ – eine fast künstlerische Installation mit Gebrauchswert –  ist auch vom Schulträger Landkreis Osnabrück gern gesehen, der von Herrn Zumstrull vertreten wurde, da hier Zeugnis abgelegt wird über die Berufsorientierung in  enger Verbindung von Schule und ansässiger Wirtschaft.  Schülern und Eltern sollen eben auch praxisbezogene Einblicke in verschiedene Berufswege  – ob  Informationsabende zur  dualen Ausbildung,  zu dualen Studien oder  zu  Chancen und Möglichkeiten im Handwerk – geboten werden.

Dieses Pilotprojekt im Rahmen der GenerationenWerkstatt kann zusammenfassend nur als sehr gelungen gewertet werden, daher ist eine weitere Kooperation mit einem Handwerksunternehmen in der Zukunft zu begrüßen.

Maria Werner

Bilder vom Bau

Generationenwerkstatt bei der Firma Boymann

Am 9.08.2017 fanden sich vier Schüler der Klasse 9b mit ihren Eltern auf dem Gelände der Firma Boymann in Glandorf ein, um mit dem Organisator der GenerationenWerkstatt Herrn Rahe, dem zuständigen Projektleiter Herrn Hoffmann sowie Herrn Boymann und Herrn Wiemer von der beteiligten Firma wie auch Frau Schneider, Frau Herkenhoff, Herrn Wellmann und Frau Werner vom GBI den Auftakt zum ersten Projekt am Gymnasium Bad Iburg zu würdigen.

Zunächst stellte Herr Rahe die GenerationenWerkstatt an sich vor, in der in der Regel Senioren jungen Schülern einen Einblick in einen handwerklichen Beruf durch ein Projekt gewähren. Der Projektleiter Herr Hoffmann – kein Senior – erläuterte das geplante Vorhaben am GBI, zu dem die Jungen mit ihm in einem Workshop in der Vorwoche ein Modell erarbeitet hatten.

Der „Durchblick GBI“ – eine fast künstlerische Installation mit Gebrauchswert – darf mit Spannung erwartet werden. Die Jungen werden unter Anleitung – jeweils an einem Nachmittag wöchentlich – in ca. sechs Wochen das neue Highlight am GBI erstellen. Auch Herr Boymann akzentuierte die Wichtigkeit in Zeiten des Fachkräftemangels, auf junge Menschen zuzugehen und ihnen Einblicke in handwerkliche Tätigkeiten zu geben, in diesem Fall in Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau.

In diesem Zusammenhang unterstrich Frau Werner das Bestreben der Schule, im Rahmen der Berufsorientierung möglichst vielseitige Einblicke in verschiedene Berufswege – ob Informationsabende zur dualen Ausbildung mit der Perspektive der Fortbildung oder solche zu dualen Studien – zu geben. Dieses Pilotprojekt GenerationenWerkstatt wäre als Modul ein Gewinn für das Berufsorientierungskonzept der Schule, insbesondere, wenn auch ein Informationsabend zu Chancen und Möglichkeiten von Berufen im Handwerk (2018) hinzukommt.

Alle Beteiligten sehen der Abschlussveranstaltung am 21.09.2017 im GBI mit Freude entgegen.

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