Mit Sport, Austausch und klarer Haltung endete am 21.01. das Bildungsprojekt „Kick Dis Out!“.
Rund 80 Schüler:innen aus drei Schulen kamen zusammen, um sich gemeinsam gegen Antisemitismus und Rassismus im Sport zu positionieren.
Der gemeinsame Abschlusstag an der IGS Dissen bildete den Höhepunkt des mehrtägigen Projekts der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Schüler:innen der IGS Osnabrück, der Hermann-Freye-Gesamtschule Dissen und des GBI begegneten sich dort nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im inhaltlichen Dialog.
Bereits im Vorfeld hatten sich die Teilnehmenden an unterschiedlichen Standorten in Norddeutschland intensiv mit Diskriminierungsformen im Sport auseinandergesetzt. Zentrale Themen waren dabei Antisemitismus und Rassismus – sowohl in historischen als auch in aktuellen Kontexten. Der gemeinsame Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen nahm hierbei eine besondere Rolle ein und bot einen wichtigen Raum für Reflexion und Vertiefung.
Der Abschlusstag selbst verband Bewegung und Bildung: Ein von den Schüler:innen mitgestaltetes Streetsoccer-Turnier traf auf vertiefende Workshopangebote, die auch für weitere interessierte Schüler:innen geöffnet waren. So wurde das Projekt über den Kreis der Teilnehmenden hinaus sichtbar und wirksam.
Unterstützt wurde der Projekttag durch den VfL Osnabrück, Werder Bremen und Hannover 96, die Gemeinwohlkarten für eine Tombola zur Verfügung stellten. Die Finanzierung des Gesamtprojekts übernahm die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten; zusätzliche Unterstützung für den Abschlusstag kam von der Per-Mertesacker-Stiftung.
Das Projekt zeigt, wie wichtig das Engagement von Schulen und Lehrkräften für eine aktive politische Bildung ist. Die beteiligten Schulen und die Gedenkstätte Bergen-Belsen verstehen „Kick Dis Out!“ als langfristigen Beitrag zur Demokratiebildung und möchten die Kooperation auch im nächsten Jahr fortführen.

IServ
Moodle








