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Was ist das White Horse Theatre?
Das White Horse Theatre (www.whitehorse.de) unter Leitung von Peter Griffith ist eine professionelle englische Theatergruppe mit Sitz in Soest, die seit 1985 englisch-sprachige Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt. Sie ist zum weltgrößten professionellen pädagogischen Tourneetheater geworden - pro Jahr sehen derzeit ca. 350.000 Schüler White Horse Theatre-Aufführungen.
Warum laden wir das WHT ein?
Damit Schüler die Möglichkeit haben, authentisches Englisch zu hören und festzustellen, wie relativ mühelos sie die Fremdsprache verstehen, die durch das Spiel verdeutlicht wird. Die Stücke sind unterhaltsam, auf das jeweilige Alter und die Interessen der Schüler zugeschnitten. Sie regen zum Nachdenken und Diskutieren an. Schüler – und manchmal Lehrer – werden in den Spielverlauf einbezogen. Nach der Aufführung kann in lockerer Form mit den Schauspielern über das Stück, über England, über sie selbst, geredet werden. Und das alles bei uns im Haus – Fahrten entfallen.
Vom Angebot zur Aufführung – wie geschieht dies?
Die Fachschaft Englisch prüft in jedem Jahr in ihrer Fachkonferenz zusammen mit Eltern und Schülern das Angebot für die verschiedenen Jahrgangsstufen, überlegt, ob ein Stück geeignet und interessant ist. Manchmal entscheiden wir uns für zwei Stücke, manchmal nur für eins, und manchmal verzichten wir auch. Gemeinsam wird auch festgelegt, welche Jahrgänge in den Genuss einer Aufführung kommen sollen. Die Stücke werden im Unterricht vor- und nachbereitet.
Finden immer alle Schüler das Stück toll?
You can't please everybody. Manchmal sind die Meinungen geteilt, aber darüber kann und muss man dann reden. Eine Erfahrung ist "Englisches Theater" allemal.

White Horse Theatre 2009
Der Besuch der englischsprachigen Theatertruppe White House Theatre aus Soest gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Schuljahres. Diesmal hatten die vier jungen Leute, zwei Damen und zwei Herren ein Stück für die Klassenstufen 6 und 7 sowie eines für die Jahrgangsstufen 8 und 9. A Pinch of Salt, was man mit Eine Prise Salz übersetzten kann, ist eine altersgemäße Adaption des King Lear Stoffes vom Altmeister Shakespeare. Die Reaktionen des jungen Publikums zeigte, dass dieses Unterfangen als gelungen angesehen werden kann. Food For Thought hatte einen deutlich ernsteren Hintergrund und richtete sich an die potenziell betroffene Zielgruppe. Anorexia ist eine Suchtkrankheit, die vor allem Mädchen um die Pubertät befällt. Aber auch Jungen sind davon betroffen. Anorek, die Verkörperung der Krankheit, ist stets anwesend auf der Bühne und redet der Protagonistin Sam ein, dass sie so auszusehen hat wie die supermageren Models in den Modemagazinen. Dann würden sich die Aufmerksamkeit der Anderen, vor allem der Jungs und Erfolg einstellen. Anders als oft im wirklichen Leben geht das Stück gut aus. Sam spricht sich für das Leben aus und erteilt Anork eine Abfuhr. Schon im Unterricht, in dem das Stück zum Teil gelesen worden ist, hatte sich gezeigt, dass die englischen Theaterleute ein Thema ansprachen, dass unsere Schülerinnen und Schüler anspricht. Ein Grund mehr, gespannt zu sein, was die Truppe des weißen Pferdes im Jahr 2010 zu bieten hat.
Dr. Walter Woll

White Horse Theaters play, which we saw, focussed on racism in small cases. Small cases means on a street between a small group of persons and not racism in a whole state. There comes a new girl in Guffs Street and a gang of three persons doesn´'t accept her. Later two of the gang change sides to the new girl. I didn't enjoy the play because sometimes it was pretty difficult to understand because the actors spoke pretty quietly. It was worth watching after all because the subject is quite important and the play was realistic. Furthermore I think they really pointed out the sense of racism - there is none
In the play there is a little girl, whose name is Gala. She is the Daisy-Chain-Queen of Little Sodding. Wally and Dilly, who are the narrators, are very crazy and funny. The white witch Ginhilda tells Gala that she must save Underearth, because Lord Morbus wants to be the king of Underearth. Lord Morbus is very evil. So Gala begins her journey. After a time, she meets Slightly and they both go on together. Then they meet someone called Gloop. Gloop says that Lord Morbus has stolen his firelighter. He knows a way, which is short, but very dangerous and goes with them. Gloop is killed in a swamp by giant insects and Slightly walks away. Gala comes to the castle of Lord Morbus and she sees that Slightly is Lord Morbus. She defeats him with a mirror. She saves Underearth and is the new Queen of Underearth. My thoughts about the theatre “The dark lord and the white witch”. At first about things, which I don´t like: The scenery: It was without fantasy and always and always the same, so that the performance was boring.The action: I don´t like that the action remember of the stories Harry Potter and The Lord of the Rings; The good girl fights against the bad lord and the end reminds me of the Harry Potter stories; The monster are like in “The Lord of the Rings”. But nevertheless the story was adventurous and like a fairytale and so exciting. And now about the positive things: The costumes were full of fantasy. The actors had several roles to play, but nevertheless they acted excellently.
David Brune, 7L2 Mona Gerve,7L2.

Kurz vor den Sommerferien, am Freitag, den 13. Juli (!) 2007, war das WHT mit zwei Aufführungen bei uns zu Gast.
Die Jahrgänge 5 und 6 sahen Billy's Friend, geschrieben von Peter Griffith.
Der junge Billy fühlt sich einsam und von seinen Eltern vernachlässigt. Dies ändert sich schlagartig, als er Gerald kennenlernt und zum Freund gewinnt. Gemeinsam erleben sie zahlreiche Abenteuer - doch Gerald ist ein Gorilla und wird gejagt. Ein Stück über Außenseiter, Freundschaft und Toleranz, die Angst vor dem Fremden und die Verständnislosigkeit der Erwachsenen. Die außergewöhnliche Situation gefiel den Schülern gut. Sie machten aktiv mit. Als Gerald durch die Reihen ging und versuchte, das eine oder andere Kleidungsstück zu stibitzen, musste man sich natürlich kräftig wehren.

Das Stück beschäftigt sich mit dem Aspekt Gewalt auf dem Schulhof – mit dem Phänomen des "bullying" oder "mobbing", d. h. der Schikane durch Klassenkameraden, und analysiert die Motive von Tätern und Opfern gleichermaßen. In sechs Szenen wurde die Geschichte von zwei Schülern erzählt, die von ihren Mitschülern körperlich und seelisch misshandelt werden. Unsere Schüler wurden dann auch im Stück direkt angesprochen, warum sie eigentlich nur so dasitzen und sich alles ohne einzugreifen ansehen. Es dauerte etwas, aber dann ließen sich doch alle Schüler aus der Reserve locken, um gegen unfaires Verhalten zu protestieren. Wenn auch mit Humor unterlegt, war dies doch ein ernstes Stück, einige Stellen waren etwas verhalten und leise gesprochen, so dass es einigen Schülern dann auch etwas schwer fiel, die nötige Konzentration aufzubringen. In den vor den Sommerferien noch verbliebenen Englischstunden gab es jedenfalls genügend Gesprächsstoff.
(My)

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