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Freitag, der 18.12.2009: Sechs tapfere Kollegen nehmen die Herausforderung an, gegen zwei Mannschaften aus dem Q1 Jahrgang in einem Mini-Fußballturnier anzutreten. Mit Erfolg. Aber dazu später mehr…

Am Vormittag

In den Pausen müssen die Kollegen bereits Ankündigungen wie „Heute werden Sie vernichtend geschlagen“ geduldig hinnehmen.

Kurz vor Turnierbeginn:

Nachdem die richtige Kabine gefunden wurde, wird endgültig klar, dass Teamchef Meijer letztlich nur fünf weitere Kollegen zur aktiven Teilnahme animieren konnte. Als mentale Unterstützung ist „Motivatorin“ Neiweiser mit an Bord. Das erste Spiel bestreiten die zwei Mannschaften aus dem Q1 Jahrgang gegeneinander. Während die Lehrer überrascht sind, wie lange 10 Minuten beim Zuschauen noch vorkommen können und auf Grund des Tempos der Schülerinnen und Schüler erste Skepsis am möglichen Erfolg wächst, wird sich warm gemacht. „Man ist schließlich nicht mehr 18!“ (O-Ton Braselmann).

Das Turnier
 


Hinrunde

Im Anschluss steht das erste Spiel gegen das erste Team der z.T. hoch motivierten Schülerinnen und Schüler an. Teamchef Meijer hat bei der Aufstellung keine Wahl, denn Routinier Wellmann kommt etwas später. So liest sich die erste Aufstellung wie folgt: Teamchef Meijer entschließt sich, als erstes den Torwart zu spielen, um zunächst einmal einen Überblick über die Leistungsfähigkeit seines Teams zu bekommen. Als letzter Mann fungiert Kollege Quast, die Flügelzange bildet das kongeniale Duo Braselmann / Hehmann. Wobser soll in der Spitze für einige Reizpunkte sorgen.

Taktikfuchs Meijer beweist damit das richtige Händchen und das erste Spiel gegen Team A wird souverän mit 3:0 entschieden. Hohe Laufbereitschaft, sicheres Passspiel und gelungene Kombinationen – alles stimmt! Während die Lehrer feiern eröffnet Teamchef Meijer zu allgemeiner Überraschung, dass unmittelbar im Anschluss das nächste Spiel ansteht! Dieses verläuft weniger erfreulich: Bereits nach zwei Minuten muss der zwischenzeitliche Torhüter Hehmann hinter sich greifen. Eine Unachtsamkeit im Defensivgefüge des Lehrerteams war voraus gegangen. Nachdem die Schülermannschaft Team B verdient auf 2:0 erhöhen kann, schaffen es die Lehrer nicht mehr, in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu gelangen. „Das darf in unserem Alter nicht mehr passieren“. Teamchef Meijer ordnet die Umstellung des Spielsystems an, damit „die Luft hinten raus dann auch reicht“. (O-Ton Meijer).. Es soll erst ab der Mittellinie angegriffen werden. Ganz nach dem Motto: „Hinten Beton anrühren, vorne hilft der liebe Gott!“ (O-Ton Hehmann). Die frohe Kunde vom ersten Sieg ist in der Zwischenzeit wohl im Lehrerzimmer angekommen, sodass sich mit Kolleginnen Braak und Schilberg zwei weitere Lehrkräfte zum Anfeuern einfinden. Teamchef Meijer greift in die psychische Trickkiste und zaubert Weihnachtsgebäck und Dominosteine aus dem Hut, um die Moral des Teams wieder zu stärken.

Rückrunde

Im ersten Spiel – erneut gegen Team A – gelingt es, dass Hinspielergebnis zu wiederholen. Vor allem der zwischenzeitliche Treffer zum 2:0 von Kollege „The Hammer“ Quast – ein Vollspanntreffer in den Winkel – ist sehenswert. Insgesamt spielt der junge Kollege wie entfesselt auf und es dürfte nicht verwundern, wenn einigen Schülerinnen und Schülern zu Beginn der nächsten Woche „noch schwindelig sein dürfte“ (O-Ton Quast).

Dann das entscheidende Spiel gegen Team B. Es muss mindestens ein 3:0 her, um den alleinigen Turniersieg zu verbuchen. So kündigt Wobser selbstbewusst ein 4:0 an. Nachdem sogar das 1:0 – erneut durch den treffsicheren Quast – gelingt, verstärkt Wobser seine Ankündigung durch ein lautstarkes „Und das war erst der Anfang“. Das 2:0 folgt kurze Zeit später. Der Turniersieg ist zum Greifen nah, doch andererseits reicht ein Treffer der Schülerinnen und Schüler, um das Gesamtergebnis zu ihren Gunsten zu entscheiden. Doch Routinier Wellmann gibt der Abwehr die nötige Sicherheit und Braselmann zeigt im Tor einige ansprechende Aktionen. Auch die taktische Umstellung scheint zu fruchten. Ein Entlastungsangriff mit Abschluss Meijer führt nur zu einer Ecke. Es dauert bis kurz vor Schluss, ehe Quast den Kollegen Hehmann auf dem Flügel auf die Reise schickt. Als dieser überzeugend zum 3:0 abschließt, ist bei den mitgereisten Fans kein Halten mehr: Die Laola-Welle rauscht über die Bänke! Das Spiel ist aus, der Triumph auf Lehrerseite!
 

Im allgemeinen Freudentaumel lassen wir verzweifelte Schülerinnen und Schüler mit der Erkenntnis zurück: „Die Erfahrung hat gesiegt“ (O-Ton Meijer).
 

Bericht / Bild: Hehmann


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