Parthenay
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Austausch mit Parthenay

Am 24.11.2008 startete der Frankreichaustausch. Um 20.30 Uhr traf der Bus aus Parthenay am GBI ein. Alle verstanden sich sofort super. Die folgenden neun Tage bestanden aus der Tandem-Arbeit (Thema: Essen aus Deutschland), Besichtigungen, Unterricht und gemeinsamen Aktivitäten in der Freizeit (z.B. der Besuch des Weihnachtsmarktes in Osnabrück). Bei der Tandem-Arbeit fanden sich die französischen und deutschen Schülerinnen und Schüler in Gruppen zusammen, studierten beispielsweise Dialoge, kurze Theaterstücke oder Sketche ein oder gestalteten einen Video-Clip. Die Ergebnisse wurden am letzten Abend den Familien der Deutschen Austauschpartner sowie der Schulöffentlichkeit vorgeführt. Während der neun Tage kochten wir auch zusammen mit unseren Austauschpartnern in der Schulküche. Auf dem Speiseplan standen typisch deutsche Gerichte wie z.B. Suppe mit Eierstich, Spätzle mit Gulasch und Rote Grütze mit Vanillesoße.

Der Abschlussabend war ein voller Erfolg: Es wurde meistens konzentriert gearbeitet, aber auch sehr viel gelacht. Die französischen Austauschülerinnen und -schüler mussten ihre Ergebnisse mit unserer Unterstützung auf Deutsch vorstellen. Die Präsentationen – Sketche wie z.B. „Das perfekte Dinner“ und „Das Frühstücksei“ von Loriot, Lieder wie „Aber bitte mit Sahne“, Filme und Rätsel über Weihnachtsplätzchen - waren gelungen und wurden von einer Jury bewertet. Anschließend wurde der Abend durch das gemeinsame Abschlussessen abgerundet.

Am nächsten Morgen sollte der Bus eigentlich um 6.00 Uhr in Richtung Frankreich starten, doch da er ein „kleines“ Problem mit der Batterie hatte, ging es erst um 7.25 Uhr los. Es wurde ein sehr tränenreicher Abschied  aber glücklicherweise startet unser Gegenbesuch schon am 16.03.2009.

 

Dorothee Woll, Jessica Timpe, Alena Peters, Timo Niebrügge, Julius Breves, Fabian Breves, Konstantin Stumpe, Kevin Jochmann (9 F1)


Parthenay ist eine Reise wert

Vom 25.2.2008 bis zum 7.3.2008 waren wir mit insgesamt 22 Schülern bei unserer Partnerschule in Parthenay. In diesem Artikel möchten wir euch einiges von diesem Austausch erzählen.

Nach 7 Stunden Busfahrt sind wir in Paris angekommen. Dort haben wir am ersten Tag schon einige Sehenswürdigkeiten besichtigt und wurden von zwei Parisern durch das Stadtviertel Montmartre geführt. Nach einem langen und anstrengenden Tag fielen wir abends todmüde in unsere Betten im Hotel. Am nächsten Tag ging es dann weiter. Trotz des Regens und obwohl wir klitschnass waren, gefiel uns der Tag in Paris sehr gut. Wir besichtigten zum Beispiel den Eifelturm, Sacre Coeur, den Louvre und vieles mehr. Leider hatten wir nur wenig Zeit, Paris genauer zu erkunden, da es dann auch schon weiter ging nach Parthenay. Alle freuten sich auf ihre Austauschpartner.

 

Wir lernten nicht nur die französische Lebensweise und den Alltag unsere Austauschschüler kennen, sondern besichtigten auch viele Städte wie zum Beispiel La Rochelle und Niort. Dort hatten wir dann auch genug Zeit uns selber umzugucken, nachdem wir in zwei kleineren Museen zu den Themen Miniaturen und Automaten waren.

Bei einer Führung durch Parthenay konnten wir auch einiges über den Ort unserer Partnerschule lernen. Der Ort verfügt über einen sehr alten und schönen  Stadtkern und der bekannte Jakobsweg führt mitten durch die Altstadt.

Nennenswert ist auch auf jeden Fall unser Ausflug ins Futuroscope in Poitiers. Dies ist eine Art Erlebnispark, in dem sich alles um Zukunftstechnologien dreht. Dort konnte man zum Beispiel in 3D- Kinos und Lasershows gehen.

Die Wochenenden verbrachten alle in ihren Gastfamilien, die sich wirklich viel Mühe gaben, uns Frankreich und ihre Sitten ein bisschen näher zu bringen.

Zum Abschluss am Donnerstag gab es eine Präsentation unserer Projekte zum Thema „Sport und Spiel“ für die Gasteltern, einige französische Lehrer und den Schulleiter der Schule, die wir mit unseren französischen Austauschpartnern erarbeitet hatten. Dabei haben uns Frau Sandner, Frau Korte und die beiden französischen Lehrerinnen unterstützt, indem sie uns Anregungen gaben und Tipps zur Umsetzung und Gestaltung des Projektes. Natürlich waren wir alle sehr aufgeregt und froh, als wir es hinter uns hatten, doch insgesamt war es ein netter, lustiger Abend. Und leider auch der letzte in Frankreich, denn am nächsten Morgen ging es mit dem Bus wieder nach Hause. Der Abschied fiel allen sehr schwer, doch einige von uns haben sich entschieden im Herbst noch einmal für 8 Wochen nach Parthenay zu fahren.

Uns allen hat der Austausch sehr gut gefallen. Merci beaucoup à Madame Korte et Madame Sandner.

Sarah-Luisa Hecht, Klasse 10K

Anna-Maria Rottmann, Klasse 9K


Frankreichaustausch mit Parthenay

 

Vom 13.03. bis zum 23.03.2007 fand der Gegenbesuch unserer Schule bei unserer französischen Partnerschule in Parthenay statt. Von einigen Highlights möchte ich euch in diesem Artikel berichten:

Zuerst möchte ich von unserem Abstecher nach Paris erzählen, den wir auf der Hinfahrt nach Parthenay machten. Uns war leider nur eine kleine Sightseeing Tour möglich, da die Zeit so knapp war. Aber auch in diesen fast zwei Tagen sahen wir viele Dinge von Paris, das Hôtel de Ville, den Louvre oder den Eifelturm, den wir aufgrund der knappen Zeit in einer Rekordzeit von ca.5 Minuten bestiegen. Natürlich wurde von uns auch das bekannte „pain au chocolat“ probiert. Aber auch die Schattenseiten blieben vor uns nicht versteckt. Wir wurden zum Beispiel alle Zeugen eines Raubüberfalls auf Frau Schulke. Ihr wurde auf sehr dreiste Art ihre Handtasche vor unserem Hotel von einem Motorradfahrer entwendet.

Doch die Zeit in Paris war kurz und schon bald darauf ging es weiter nach Parthenay. Darüber gibt es auch einige Erlebnisse zu berichten, die nennenswert sind, wie zum Beispiel die Party im Schwimmbad von Parthenay. Das hat uns unheimlich fasziniert. Was für eine tolle Idee in einem Schwimmbad eine Party zu feiern.

Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich auch der Tagesausflug mit unseren französischen Corres zu einem Festsaal in Coulon. Dort wurden uns einige alte Volkstänze aus der Region gezeigt. Teilweise Einzeltänze und teilweise Partnertänze, die wir mit Begeisterung zu erlernen versuchten.

Ein weiterer erlebnisreicher Tag war der Ausflug nach Poitiers. Im Futuroscope, eine Art Themenpark, in dem sich alles um Zukunft und Technik dreht, gab es viel zu sehen und zu entdecken, wie zum Beispiel einige 3D-Kinos, Lasershows und vieles mehr. Doch das wahrscheinlich beste an diesem Austausch war die Party am Wochenende, die privat von zwei der Franzosen in einem Gebäude etwas abseits von Parthenay organisiert wurde. Die Stimmung war super und es wurde viel getanzt. Da der Ort der Party sehr weit von den meisten Häusern der Gastfamilien entfernt war, übernachteten einige von uns dort.

 

Aber es gab auch Ausflüge, die nicht so gut waren, wie zum Beispiel das Marais Poitevin. Das ist ein Moor, in dem wir von zwei Animateuren herumgeführt wurden. Das Moor an sich war sehr schön, nur das Problem war, dass keiner der Schüler etwas von dem verstanden hat, was die Animateure erzählt haben und so sich diese kleine Wanderung endlos in die Länge zog. Die „Atelierarbeit mit Stan“ war auch für alle ein sehr seltsames Erlebnis. Stan ist nämlich ein etwas älterer, vollkommen in Jeans gekleideter Mann mit einem normalen Auge und einem Auge, das aussieht wie das einer Schlange. Mit ihm gingen wir in eine leer stehende Kirche, da sie eine Akustik mit einem sehr starken Nachhall hatte. Diesen nutzte er, um uns zu zeigen, dass alles Mögliche, was Klang erzeugen kann, Musik sei. Dies demonstrierte er uns zum Beispiel mit einem Spachtel, mit dem er an eine Wand der Kirche kratzte.

 

Als krönenden Abschluss gab es am letzten Abend des Austausches eine Dokumentation über das, was wir in den vergangenen zwei Wochen bei der Projektarbeit mit unseren Austauschpartnern erarbeitet hatten. Unsere Aufgabe war es bei der Projektarbeit, eine kreative Dokumentation zum Thema „französische Musik“ zu erstellen, die wir an dem besagten Donnerstag unseren Gasteltern vorstellten. Frau Schulke, Frau Strauch und die beiden französischen Lehrerinnen, die am Austausch beteiligt waren, unterstützen uns tatkräftig bei der Vorbereitung des Projektes und bei der Umsetzung unserer Ideen, so dass wir einen interessanten und lustigen Abend verbringen konnten. Natürlich war alles bis zur Präsentation sehr stressig, aber am Ende waren wir alle zufrieden mit unserer Leistung und froh, alles hinter uns zu haben.

Am nächsten Morgen stand uns dann der schwere Abschied von unseren Gastfamilien, die uns alle sehr herzlich aufgenommen hatten und der Abschied von unseren Corres, mit denen wir so viel erlebt hatten, bevor. Unsere Lehrer hatten große Mühe uns in den Bus zu bekommen, da wir immer wieder ausstiegen, um uns nochmals zu verabschieden, oder die Franzosen in den Bus stiegen, um die Abfahrt zu verzögern - mit Erfolg. Aus der geplanten Abfahrt um acht Uhr wurde schnell halb neun. Dann saßen alle im Bus, um die lange Rückreise anzutreten.

Wir sind uns alle einig, dass es ein sehr gelungener Austausch war. Merci beaucoup à Madame Strauch et Madame Schulke.           

         © Barbara Papenbrock

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