Geschichtsprojekte
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Investitur- Ein Projekt der Klasse 7d

Innerhalb der Unterrichtseinheit "Investiturstreit - weltliche und geistliche Autoritäten im Konflikt" realisierte die Klasse 7d unter Anleitung von Herrn Hehmann ein Kurzprojekt zum (Laien-)Investiturvorgang im Mittelalter. In Partnerarbeit setzten die Schülerinnen und Schüler jeweils eine Phase des aufwendigen Vorgangs graphisch um. Als Vorlagen für die Darstellung der benötigten historischen Ämter dienten Ikonographien aus dem Sachsenspiegel. Einige Schülerinnen und Schüler sprachen den Text ein, sodass der Fachlehrer die so entstandenen Ergebnisse zu zwei Videos zusammenfügen konnte. Auf Grundlage der Videos wurde in der Klasse diskutiert, was dem Reformpapsttum in der Mitte des 11. Jahrhunderts an diesem Vorgang wohl gestört haben könnte...




Eine besondere Schülerleistung

Hallo, ich heiße Felix Bäumer (Klasse 5b) , ich habe die Pyramide gebaut. Ich wurde durch unser Geschichtsbuch angeregt. Unten habe ich ein Labyrinth gebaut. Nach dem Labyrinth kommt eine Kammer. Vor der Kammer steht eine Schiebetür. In der Kammer steht eine Truhe mit Edelsteinen din und ein Sarkophag, in dem die Prinzessin liegt. Oben in der Pyramide liegen der Pharao, Schilde und Lanzen, ein Glas aus Kristall, all das, was ich aus unserem Geschichtsbuch weiß, zwei Wachen stehen vor dem Eingang. Ich habe ungefähr einen Monat gebraucht, bis die Pyramide fertig war. In der Pyramide sind ca. 1000 Teile.

 


Ausstellung zum 9.November

Angeregt durch den Kursleiter Herrn Kessen-Albers erstellten Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrganges während der Projektwoche eine Ausstellung zum 9.November, die von Schülerinnen und Schülern eifrig besucht wird:

 


Erfolg für die 5d

Klasse 5d erreicht mit Geschichts-Hörspiel den zweiten Preis im Bereich Audio des „Jugend-Medien-Wettbewerbs für Stadt und Land Osnabrück“

Im Anfangsunterricht des Faches Geschichte der Klasse 5 gilt es zunächst einmal, die eigene, ganz persönliche und familiäre Geschichte genauer zu betrachten. Aus dieser Perspektive eröffnet sich die Frage: Woher haben wir denn eigentlich unser Wissen über die Geschichte? Es sind natürlich die Quellen. Da gibt es Bildquellen, Textquellen, abstrakte Quellen. Aber nicht jede Quelle ist mit dem Zweck entstanden, dass die Nachwelt sie zu Gesicht bekommt. Hier beginnt der Historiker mit der sinnigen Einteilung in „Tradition“ und „Überrest“.
Um den Schülern diese Einteilung nach Absicht der Überlieferung nahe zu bringen, initiierte Herr Hehmann in seiner Klasse 5 ein Hörspiel, in der – und wir zitieren in diesem Zuge die Laudatio der Preisverleihung – eine alltägliche Situation „unerwartet aus den Ruder läuft. Hausaufgaben vergleichen und unter der Bank Zettel schreiben kennt vermutlich jeder - die möglichen Pannen sicherlich ebenfalls... Doch so witzig und mit viel Einfallsreichtum schildert nur die Klasse 5 D des Gymnasium Bad Iburg die Ereignisse - selbst Schwierigkeiten mit dem Ton können der kreativen Idee keinen Abbruch tun. Die Gruppe macht der Jury deutlich: ‚Hochmut kommt vor dem Fall’. Dieser Hinweis wird dankend angenommen und mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.“
Neben dem Applaus der Zuschauer, den Glückwünschen der Jury nahmen einige Schüler der Klasse auf der Preisverleihung am Freitag, den 23. Oktober 2009 auch einen lukrativen Geldpreis für die Klassenkasse entgegen. Für die Klasse 5d steht fest: „So etwas sollten wir häufiger machen!“

http://www.medienzentrum-osnabrueck.de/mzo/wettbewerb/Preistraeger2009.html


Hella Wertheim – „Immer alles geduldig ertragen“

Eine beeindruckende Zeitzeugin zu Gast im Gymnasium Bad Iburg

 

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8L3, 9k1, 10L2 sowie eines Geschichte Leistungskurses des 12. Jahrgangs hatten am Mittwoch, den 29. Oktober 2008, die seltene Gelegenheit, den Vortrag einer Überlebenden des Holocausts zu hören.

Hella Wertheim, geborene Sass, stammt aus dem ostpreußischen Insterburg. Am 20. August 1942 muss sie zusammen mit ihren Eltern zu einer schrecklichen Reise durch die Lager der Nationalsozialisten aufbrechen, und das nur, weil sie jüdischen Glaubens sind. Von der Sammelstelle in Tilsit geht es zuerst nach Theresienstadt, wo Herr Sass, Hellas Vater, an den Entbehrungen stirbt. Hella wird im Oktober 1944 zusammen mit ihrer Mutter in das KZ Auschwitz deportiert. Dort erlebt die sechszehnjährige Hella wie ihre Mutter unmittelbar nach der Ankunft von dem grausamen Mengele in die Gaskammer geschickt wird. Hella Sass überlebt Auschwitz zusammen mit einer holländischen Freundin und kommt über die Schweiz, Frankreich und die Niederlande eher zufällig nach Gildehaus. Dort lernt sie ihren späteren Ehemann Heinz Wertheim kennen, der wie sie jüdischen Glaubens ist und die KZs in Riga und Stutthof überlebt hat.

„Auschwitz einen Sinn zu geben, erscheint mir nicht möglich. Aber wenigstens müssen wir die Erinnerung daran wach halten und wachsam sein in der Gegenwart und in der Zukunft. Dann wären die Millionen Opfer immer noch sinnlos ermordet worden, aber ihr unsinniger Tod hätte dann etwas Positives bewirken können.“ (aus: Hella Wertheim, Immer alles geduldig getragen. Als Mädchen in Theresienstadt, Auschwitz und Lenzing).

Ihr Vortrag hat dieses Ziel gewiss erreicht, dies belegten die Reaktionen und Fragen der Schüler unmittelbar nach ihren Ausführungen sowie die Äußerungen der Schüler einige Tage später im Unterricht. Das Engagement der über achtzigjährigen sympathischen Frau Wertheim, die solche Vorträge unentgeltlich hält, ist sehr beeindruckend und kann nicht hoch genug wertgeschätzt werden.

Moe

 


Jüdisches Museum Berlin am GBI

Am 17. Juni 2008 kam das Jüdische Museum Berlin im Rahmen seiner Aktion "on.tour - Das JMB macht Schule" ans Gymnasium Bad Iburg. Neben zwei Workshops zum Thema "Jüdische Jugend nach 1945" wurde eine begleitende Ausstellung angeboten, die von den neunten und zehnten Klassen besucht wurde, die sich im Geschichtsunterricht mit dem Thema "Judenverfolgung" auseinandersetzten. Während der Pausen war die Ausstellung von interessierten Schülerinnen und Schülern aller Jahrgänge gut besucht.

Plakate

Besuch der Ausstellung mit Führung

Workshop "Jüdische Jugend nach 1945"





Besuch der Ausstellung während der Pausen





Koscheres Essen

Wie lebten die Römer?

Die Klasse 6k beschäftigte sich im Geschichtsunterricht mit dem Thema "Lebensgewohnheiten der Römer" und bastelten eifrig Modelle: Eine römische Stadt, eine römische Villa und eine Thermenanlage.

Römische Stadt
Römische Villa
Römische Thermen

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