Deutschprojekte
abstand
abstand

Mareike Eigenwillig (9L3) gewinnt den 1. Platz beim U20 Poetry Slam in Hamburg

Am Mittwoch, den 21.04.2010, fuhren wir, Lisa Klare und Mareike Eigenwillig, nach Hamburg. Bei unserer Suche im Internet haben wir die Ausschreibung zum Slam im „Hohe Luftschiff“ Hamburg gefunden. Geschult durch den Workshop, an dem wir im Herbst 2009 teilnahmen, waren wir nun auf der Suche nach Wettbewerben, um unser Gelerntes zu präsentieren. Wir waren ca. vier Stunden mit dem Zug unterwegs, bis wir den Hamburger Hauptbahnhof erreichten. Von dort ging es dann weiter Richtung St. Pauli, wo wir an der Station „Hohe Luftbrücke“ ausstiegen und uns auf den Weg zum "Hohe Luftschiff" machten, welches zum „Zeppelin Theater“ gehört.

Inzwischen doch sehr nervös, betraten wir das Schiff und waren sofort von dem Ambiente begeistert. Schön eingerichtet und rot lackiert macht das „Hohe Luftschiff“ einen gemütlichen Eindruck. Nachdem uns Nico Spindler, der den Poetry Slam moderierte und selbst Poetry-Slam-Profi und Autor ist, in die Räumlichkeiten eingeführt hatte, gingen wir auf das Deck des Schiffes, um unsere Texte noch ein letztes Mal zu lesen. Um 19:00 Uhr war es dann soweit. In dem inzwischen gut gefülltem Zuschauerbereich nahmen wir ebenfalls Platz.

Nach einer kurzen Absprache der Teilnehmer wurde beschlossen, dass es zwei Runden mit  je einem Text geben sollte. In Form von Blöcken wurden dann die Punktetafeln an unparteiische Zuschauer verteilt, insgesamt fünf. Auf diese sollten dann die Punkte geschrieben werden, deren Höhe zwischen 0-100 lag. Einer kurzen Ansprache und Begrüßung folgte die Auslosung der Reihenfolge: Mareike startete als zweite, Lisa als vierte.

Das Vorstellen unserer Texte verlief fehlerfrei, was bei der tollen Atmosphäre und der Stimmung nicht anders zu erwarten war. Mit einem solchem Erfolg hatten wir bei unserem ersten Wettbewerb allerdings nicht gerechnet, denn am Ende sah es für uns zwei „Neulinge“ in Hamburg sehr gut aus: Lisa belegte mit insgesamt 794 Punkten den dritten Platz und Mareike mit 896 Punkten den ersten Platz in der Gesamtwertung. Der Gastgeber, Nico Spindler, lud uns dazu ein, das Hohe Luftschiff schon bald wieder zu besuchen.

Mareike Eigenwillig und Lisa Klare

 

Mareikes Vortrag steht im Kursraum „Poetry Slam“ auf der Moodle-Lernplattform zum Anhören bereit.

 

Link zum Kursraum: >http://www.gbi-moodle.de/course/view.php?id=66<//font>


Buchvorstellungen der Klasse 5c zum Tag des Buches 2010: Der Engel Berti



Exkursion nach Weimar im Juni 2009

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“
(Johann Wolfgang von Goethe)

Dieses Zitat beschreibt ganz gut den Grund für die „Exkursion“ mit unserem Deutsch - LK vom 11.06.2009 bis zum 14.06.2009 nach Weimar. Am Donnerstag den 11. Juni haben wir uns also auf den Weg gemacht, um einmal „live“ die Spuren von Goethe und Schiller und viele andere interessante Dinge zu erkunden. Wir trafen uns um viertel nach Neun am Hauptbahnhof in Osnabrück und um ca. halb Zehn fuhr unser Zug Richtung Weimar auch schon ab. In Weimar angekommen ging es dann mit dem Taxi zu unserer „Pension 18 über´m Goethepark. Anschließend haben wir uns gleich auf den Weg in die Innenstadt gemacht und uns einen ersten Eindruck von Weimar verschafft. Am Ende eines langen, anstrengenden Tages setzten wir uns noch in einer Pizzeria zusammen und ließen den Anreisetag gemütlich ausklingen.  Am nächsten Tag standen als erstes das Goethehaus und der dazugehörige Garten auf dem Programm. Dort bekamen wir einige sehr interessante Eindrücke von Goethes Lebensweise. Bevor wir dann als nächstes eine der Baushausaustellungen besuchten, hatten wir noch etwas Zeit für uns, sodass sich jeder, je nach Interessensgebiet, noch selbst etwas anschauen konnte. Ausgestattet mit einer Karte von Weimar, auf der all die Sehenswürdigkeiten eingezeichnet waren, konnte dabei nichts schief gehen. Das Highlight dieses zweiten Tages war aber auf jeden Fall unser Theaterbesuch am Abend. Wir sahen das Stück „Kabale und Liebe“ von Schiller. Anschließend tranken wir noch Cocktails zusammen, bevor wir uns dann wieder auf  den Weg zurück zu unserer Pension machten. Am Samstag stand dann der Besuch der „Gedenkstätte KZ Buchenwald“ an, der bei uns allen tiefe Spuren hinterlassen hat. Durch „Audioguides“ konnte jeder für sich die Gedenkstätte durchqueren und sich seine eigene Meinung dazu bilden. Erschöpft von dem Besuch der Gedenkstätte, picknickten wir bei schönstem Wetter alle zusammen im „Park an der Ilm“. Am nächsten Tag ging es dann wieder mit dem Zug nach Hause. Insgesamt können wir wohl von einer sehr gelungenen Exkursion sprechen und somit hier auch noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Moersheim!
Der Deutsch-LK von Herrn Moersheim

 


Gedicht von Kristina Gessat

Bücherbäume der Klasse 5b

Die Klasse 5b hat am Wettbewerb "Internationaler Preis der jungen Leser"  von der Stiftung Lesen teilgenommen und im Rahmen dieses Projektes einen Lesebaum gestaltet, der nun das Klassenzimmer schmückt.


Eine Schülerin des GBI engagiert sich auf dem Antikriegstag und stellt Schulprojekte vor

(v.l.n.r: Marianne Semnet, Laura Sandjohann und Lauras Mutter, Frau Sandjohann)

Seit vielen Jahren wird am 1. September des Beginns des Zweiten Weltkriegs gedacht, den die deutsche Wehrmacht mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 eröffnet hat.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird dieses Datum als Antikriegstag begangen. Gewerkschaften und Friedensgruppen organisieren Kundgebungen, Mahnwachen und andere Gedenkveranstaltungen und machen dabei auch auf aktuelle friedens- und gesellschaftspolitische Probleme aufmerksam. Im Mittelpunkt steht die Mahnung, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf.

Vielerorts werden heute die Aktionen zum Antikriegstag gemeinsam von Gewerkschaften und örtlichen Friedensgruppen oder -bündnissen vorbereitet und getragen. So rief auch die Osnabrücker Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft zusammen mit dem DGB Schüler, Azubis und Studenten auf, sich mit Kreativität und Ideenreichtum aktiv an der Gestaltung dieses Friedenstages zu beteiligen.

Laura Sandjohann aus der 9k1 beteiligte sich aus eigener Initiative heraus an der Gestaltung dieses Friedenstages und stellte die Ergebnisse eines Projektes vor, das während der Projektwoche im Schuljahr 2006/2007 unter der Anleitung von Frau StR’ Steven-Baumann und der Zeitzeugin Frau Semnet durchgeführt wurde.

 

Bericht von Laura Sandjohann

Der 1. Antikriegstag in Osnabrück

Am 1.09.08 fand der Antikriegstag auf dem Domplatz in Osnabrück statt, initiiert von der Osnabrücker Erich Maria Remarque Gesellschaft.

Im Vordergrund standen Schüler und ihre Schulen mit verschiedenen Projekten. Zum Beispiel wurden selbst gemachte Friedensbutton verkauft, Streitschlichterprojekte vorgestellt und Handabdrücke als Zeichen einer Gemeinschaft genommen. Das Rahmenprogramm wurde musikalisch, literarisch und schauspielerisch gestaltet.

Wir, das GBI, waren als einzige Schule des Landkreises vertreten mit einer Ausstellung zum Thema „Nationalsozialismus’’. Die Arbeiten hierzu entstanden während der Projektwoche im vergangenen Jahr unter der Leitung von Frau Steven-Baummann. Dieses Projekt wurde unterstützt von der Zeitzeugin Marianne Semnet, die heute in Osnabrück Besichtigungen des Gestapokellers ermöglicht. Die damaligen Projekttage waren für alle Teilnehmer sehr bewegend und regten zu Diskussionen und zum Nachdenken über das Vergangene an. Aufgrund der intensiven Schilderung Frau Semnets entstanden die Arbeiten, die hier in Osnabrück gezeigt wurden. Zum Beispiel das Poster zum Leben Anne Franks, Standorte und Aufbau der Konzentrationslager, zur Hitlerjugend und deren Erkennungszeichen. Besondere Beachtung während des Antikriegstages fand das Poster zum Interview mit Marianne Semnet, da es versucht, Antworten auf offene Fragen zu finden. Zum Beispiel wurde die Persönlichkeit Hitlers hinterfragt und die Hintergründe, warum eine so schlimme Verfolgung bestimmter Menschengruppen solange verheimlicht werden konnte. Dies sind Fragen, die uns Menschen auch heute noch beschäftigen und auf die es gilt, mit Hilfe von Zeitzeugen Antworten zu finden. Denn das Verhindern neuer Gewalt und Kriege war auch Anspruch des Antikriegstages. Für alle Mitwirkenden und Zuschauer war insbesondere beeindruckend, wie viele Jugendliche sich an diesem Tag für dieses Thema einsetzten.


Wege zur Erschließung eines literarischen Stoffes in einer 8. Klasse

Eine literarische Zeitung? Zunächst waren alle Schülerinnen und Schüler sehr irritiert, aber nach einem Sprung ins kalte Wasser, legten sich alle ins Zeug und recherchierten als Redakteure zu den unterschiedlichsten Themen. Heraus kam ein facettenreiches Projekt-Ergebnis, das die Klasse 8k1 mit einer 24-seitigen literarischen Zeitung vorlegt.

Die Arbeit an der literarischen Zeitung begleitete die Analyse der Novelle „Das Gold von Caxamalca“ von Jakob Wassermann, in welcher er die Eroberung des Inkareiches durch Spanier unter Francesco Pizarro thematisiert. Während im Unterricht eher die Arbeit am Text im Vordergrund stand, bemühte sich das Zeitungs-Projekt, den vielen historischen Bezügen sowie der beabsichtigten Gesellschaftskritik Wassermanns Rechnung zu tragen. Die Schüler bekamen somit ein Forum, um ihren spezifischen Interessen und den Fragen, die sie an das Werk herantrugen, nachzugehen.


Szenisches Spiel im Deutschunterricht

Im Deutschkurs DE02 auf erhöhtem Niveau wurde als vertiefende Lektüre zu den Kurshalbjahren 12/1 und 12/2 Daniel Kehlmanns Roman "Die Vermessung der Welt" über das Leben von Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß gelesen.

Um die Unterschiede der beiden Biographien zu erfassen, wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv und stellten ausgewählte Szenen selbst dar.


Gruppe Gauß


Gruppe Humboldt


abstand
 
 
abstand
rechts oben

Unsere Adresse

Gymnasium Bad Iburg

Bielefelder Straße 15
49186 Bad Iburg

Tel.: 05403/73150
Fax: 05403/731549

gbi@gymnasium-badiburg.de

rechts unten
ab ab ab
© DIEWERBEREI 2007        
  sitemap gymnasium bad iburg
Diese Seite jetzt drucken!