Die Geschichte der Band
,,Schülerkapelle", ,,Bläsergruppe" oder ,,GBI-Bigband", wie auch immer der aktuelle Name dieser Formation lautete, rhythmische Blasmusik hat am Gymnasium Bad Iburg eine nun über dreißigjährige Tradition. So notieren die Annalen den 9.9.1978 als ,,erste Zusammenkunft der Bläser zur Gründung einer Schülerkapelle". Diese unter dem damaligen Dirigenten Hermann Rudolph ins Leben gerufene Formation präsentierte sich schon nach wenigen Proben am 11.11.1978 auf dem Bad Iburger Martinszug der Öffentlichkeit.
Mitte der achtziger Jahre absolvierte die Bläsergruppe teilweise über zehn Auftritte pro Jahr. Die aus ca. 20 Schülern bestehende Gruppe zeigte sich beispielsweise im Jahr 1985 beim Bad Iburger Burgfest, auf einem Kurkonzert, bei verschiedenen Ständchen, zur Entlassung der Abiturienten oder auch in Glandorf bei einem Adventsgottesdienst.
Auch unter Andreas Fuhren, der die Leitung der Bläsergruppe im Herbst 1987 übernommen hatte, blieben Auftritte außerhalb des Gymnasiums keine Seltenheit. Auf Bennofesten oder zum Kurkonzert waren sie immer wieder gern gesehene Gäste. Einen Höhepunkt bildete sicherlich die Aufführung der West Side Story zum 40jährigen Schuljubiläum im Jahre 1988.
So wie sich die instrumentale Besetzung der Bläsergruppe im Laufe der Zeit wandelte, so änderte sich auch die programmatische Schwerpunktsetzung. Anfangs als klassische Marsch- und Unterhaltungskapelle ins Leben gerufen, wurden zunehmend auch konzertartige Potpourris und Medleys ins Programm genommen. Neben kirchenmusikalischer Blasmusik, die zumindest zu Advent und Weihnachten gepflegt wurde, wagte man sich Ende der 80er Jahre auch an klassische Werke heran, erinnert sei an die Aufführung einiger Stücke aus Mussorgskys ,,Bilder einer Ausstellung" im Sommer 1993.
Nach dem Wechsel der Leitung von Andreas Fuhren zu Christian Kessen-Albers im Herbst 1994 erhielt die Formation in den folgenden Jahren erneut ein neues Gesicht. Die Tuba als Bassinstrument wurde durch den E-Bass ersetzt, Rhythmusgitarre und Klavier komplettierten die Rhythmusgruppe. Sound und Besetzung erhielten nun mehr und mehr Bigband-Charakter, so dass eine Umbenennung in ,,GBI-Bigband" die logische Folge war. Der Name ,,Kesnection", eine Erfindung der Bandmitglieder, wurde eigens zu dem Konzert "Swing... and more!" (21.03.2002) aus der Taufe gehoben. Neben dem klassischen Bigband-Swing im Basiestil gehören auch Latin und Pop zum Repertoire der Band. Erstmals zu diesem Konzert wurden auch Bigband-Nummern mit Gesang erarbeitet.
Aktuelles Programm – derzeit im Programm sind die Stücke
1. Fat Cat (Medium Swing)
2. Sidewinder (Funky Bossa)
3. The Pink Panther (Mancini, Medium Swing)
4. ´s wonderful (Gershwin, Medium Swing)
5. Jumpin´ Jack Flash (by the Rolling Stones, Shuffle)
6. Soul Bossa Nova (from the Motion Picture "Austin Powers", Bossa Nova)
7. Don´t You Worry ´Bout A Thing (by Stevie Wonder, Latin Rock)
8. Car Wash (Funky Disco)
9. Stray Cat Strut (Shuffle Style)
10. Lady Marmalade (Funky Rock)
11. Boom Boom (by John Lee Hooker, Swing)
12. Birdland (Rock)
13. Mr. Zoot Suit (Vocal Solo, Swing)
14. Orange Colored Sky (Vocal Solo, Swing)
15. The Game of Love (by Santana, Vocal Solo, Swing)
Neue Mitspieler gesucht
Wer hat Lust bei uns mitzumachen?
Die GBI-Bigband besteht nach dem Abgang der Abiturienten (Sommer 2008) zur Zeit aus ca. 14 Mitgliedern. Verstärkung können wir in folgenden Bigband-Instrumentengruppen gebrauchen:
- Posaunen
- 1-2 Tenorsaxophone
- 1-2 Querflöten
Unser Programm besteht im Wesentlichen aus Stücken der Stilrichtungen Jazz (Swing), Latin und Rock-Pop (siehe oben).
Weiteres könnt ihr bei Herrn Kessen-Albers oder den Schülern der Band erfahren. Die Stimmen sind nicht zu schwierig, etwas Instrumentalpraxis reicht in der Regel schon aus, um mitmachen zu können.
Die Proben finden immer mittwochs in der 8./9. Stunde (13.45-15.15 Uhr) im Orchesterraum (M06) statt.