Habt ihr in den Ferien ein sehr gutes oder ein wirklich schlechtes Buch gelesen?
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Buchvorstellung des Buches "Simpel" von Marie-Aude Murail (von Anne Vedder)
Autor: Marie-Aude Murail
Titel: Simpel
Verlag, Jahr: Fischer Taschenbuch Verlag, 2007
Preis: 13,90 €
Inhalt: Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt. Er spricht mit seinem Stoffhasen und spielt gern Playmobil. Auch zählen kann er schon: 7,9,12,B, tausend. Er ist geistig behindert und mental auf der Stufe eines dreijährigen Kindes. Sein siebzehnjähriger Bruder Colbert kümmert sich um ihn und zieht mit ihm in eine WG in Paris...
Bewertung von Anne: Ich finde das Buch sehr gut, da es unterhaltsam ist. Die Probleme, Simpel zu betreuen, werden gut beschrieben. Das Buch ist sehr lustig und berührend, es regt zum Lachen undWeinen an. Obwohl es sehr humorvoll ist, gehen die ernsten Seiten nicht verloren. Marie-Aude Murails Werk regt außerdem zum Nachdenken an.
"Simpel" hat 2006 den prix des lyceens allemands gewonnen und war 2008 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
Urteilsbegründung der Jugendjury des Jugendliteraturpreises:
"(...) Marie-Aude Murail überrascht mit einer realitätsnahen, komplexen Handlung, in der Simpel der Dreh- und Angelpunkt ist. Durch seine kindliche Naivität erkennt Simpel den kern der vermeintlichen Probleme seiner Mitmenschen. Mit tabuloser Ehrlichkeit schenkt er ihnen unbewusst Lebenstipps. Die Autorin stellt den Grundkonflikt im Umgang mit Behinderten eindringlich dar: Isolation im Heim oder Leben in einer integrativen Gesellschaft. Oberflächlich betrachtet vermittelt die Autorin aufgrund des quirlig-spritzigen Schreibstils zunächst den Eindruck bester Unterhaltungsliteratur. Doch schnell wird klar, dass hier Gesellschaftskritik auf hohem Niveau geboten wird. FAZIT: Integration ist die beste "Therapie".
Buchvorstellung "Epic" (von Sebastian Weber)
Autor: Conor Kostick
Titel: Epic
Verlag: Friedrich Oetinger
Erscheinungsjahr: 2004 in Irland, 2006 in Deutschland
Preis: 14,90 €
Inhalt:
Irgendwo im Universum auf dem Planeten Neuerde wohnt Erik. Seine Familie soll auseinander gerissen werden, um in den Kohlegruben zu arbeiten. Daher spielt Erik das Computerspiel Epic. Dieses Rollenspiel war eigentlich als normales Computerspiel gedacht, wird aber nun von den Menschen des Planeten Neuerde zur Austragung von Kämpfen genutzt, um ihre Forderungen gegenüber der Regierung durchzusetzen. Dieses Spiel kann man nur gewinnen, indem man das Epicus Ultima, das ultimative Rätsel des Spiels, löst. Doch um es zu lösen, muss Erik zusammen mit seinen Freunden Bjorn, Injeborg, dem großen Erik und Sirgid hart trainieren und so manches Abenteuer wie zum Beispiel den Kampf gegen den roten Drachen Inry'aat bestehen. Er weiß jedoch nicht, dass das Leitungskomitee todbringend in das Geschehen eingreifen kann.
Bewertung von Sebastian:
Ich finde das Buch sehr gut, weil die Spannung bis zum Ende gehalten wird und bei dem Geschehen immer wieder neue Probleme auftauchen, die die fünf Freunde lösen müssen.